Neumondmeditation

Drei wunderbare Reclaiming-Hexen mit einem großartigem Chant von Suzanne Sterling, der neue Kraft und Hoffung gibt, wie ich finde.

Time has come to remember,
wake from slumber,
who we are
who we are
who we are
shining thread in the darkness
world of wonder,
we are stars
we are stars
we are stars
she throws the thread and we follow,
we remember who we are
she throws the thread and we follow,
we remember who we are

Frage:
Was bringt dich dazu dich zu erinnern, dass du aus Sternen gemacht bist?

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One Billion Rising

Geht!
Tanzt!
Erhebt euch!

Heute ist der V-Day, der Tag für One Billion Rising.
One Billion Rising ist eine weltweite Tanz-Aktion für das Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen, denn jede 3. Frau* weltweit war bereits Opfer von Gewalt. Mehr Infos findet ihr hier. Vielleicht gibt es ja auch bei dir einen Tanz-Flashmob.

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Willkommen Brigid!

Willkommen im Licht! Bei uns ist heute das erste Mal seit Wochen der Himmel aufgerissen und die Sonne strahlt. Wahrhaft! Das Licht erstarkt!

Möge mit dem Licht auch euer Mut erstarken!
Möge Brigid euch Einsicht und Inspiration schenken!
Und möge Dreigesichtige euch und die Euren heilen, halten und segnen!

Mehr zur Reclaimerin Beverly Frederick findet man auf ihrer Seite. Und man kann dort auch ihre wunderbaren CDs bestellen!

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Gebet

In diesem Jahr, das ja nun schon lange angefangen hat, soll es um das Thema Gebet gehen. Das ist ein Thema, das anscheinend für viele schwierig ist. Wenn ich zum Beispiel auf dem Stammtisch frage, ob mein Gegenüber betet, bekomme ich seltsam schüchterne Blicke und entweder ein überlautes Nein oder ein verschämtes Ja. Offensichtlich ist beten ein Thema, das provoziert und viele Gefühle auslöst.
Ich fand es auch lange schwierig mit dem Beten umzugehen. Es wirkte so christlich auf mich. Aber warum sollte ich auf die Zwiesprache, die Hinwendung zu den verschiedensten Wesenheiten – Göttern, Elementen, Ahnen, Nymphen, … – sein lassen? Darum geht es doch schließlich in der Spiritualität, dem Kontakt zum Göttlichen. Und den findet man meiner Erfahrung nach am schnellsten im Gebt. Inzwischen ist das gebt Kernpunkt meiner spirituellen Praxis.

Albrecht Dürers Betende Hände

Frage:
Was bedeutet Gebet für dich?

wikipedia sagt, dass das Gebet in vielen Religionen eine zentrale Glaubenspraxis ist. Es ist eine gesprochene, gesungene oder gedachte Zuwendung – oft im rituellen Rahmen – an die entsprechende Gottheit der Religion. Dies kann gemeinschaftlich in der spirituellen Gemeinschaft oder persönlich für sich alleine erfolgen.
Ihr kennt das ja schon, ich gucke immer gerne mal einmal woher das Wort eigentlich kommt. Im Mittelhochdeutschen kommt das Wort ‚gebet‘, im Althochdeutschen ‚gibet‘ vor, für das Westgermanische, also die Sprachstufe davor, ist das Wort *’ga-beda‘ rekonstruiert. Das Wort leitet sich vom Verb ‚bitten‘ ab. Die ursprüngliche Bedeutung war ‚Bitte‘ im ganz allgemeinen; später wurde es nur noch im religiösem Kontext verwendet. Das dazugehörige Verb ‚beten‘ ist erst seit dem 8. Jahrhundert belegt.

Frage:
Betest du? Regelmässig? In rituellen Worten?

Im Deutschen wird mit dem Wort ‚Gebet‘ auch ein vorformulierter, feststehender Text bezeichnet. Das Gebet hat einen bestimmten Urheber, z. B. den Religionsstifter, einen Propheten, einen Heiligen oder einen religiösen Lehrer) und wird in der Religionsgemeinschaft weitergegeben und gelernt. Das bekannteste Gebet im Christentum ist beispielsweise das Vaterunser (, von dem es übrigens auch eine feministische Form gibt).
In vielen neuheidnischen Traditionen gibt es keine festgelegten Gebetstexte. Der Hauptgrund ist sicherlich, dass ‚festgelegt‘ für die meisten auch festgeschrieben bedeutet und wenn wir uns selbst als höchste spirituelle Autorität sehen – wie das im Reclaiming oder den Freifliegenden ja der Fall ist -, ist eine Vorschrift … herausfordernd.
Dabei bleibst du ja deine eigene höchste Autorität, wenn du dich selbst dazu entschließt diesen bestimmten Text regelmässig zu beten …

Man braucht natürlich keinen festgelegten Text um mit dem Göttlichen in Kontakt zu kommen. Und für eine Zwiesprache ist das sogar eher hinderlich. Aber ein festgelegter Text, der auswendig aufgesagt, gesungen oder gedacht werden kann, lässt auch Raum für das Hinhorchen, für das leise werden, für das zur Ruhe kommen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn du den Text einfach herunterleierst, aber wenn du ihn sprichst – so sicher, dass du dich nicht mehr auf ihn konzentrieren musst – dann kann der Text den Fokus für eine Meditation sein.

Frage:
Was für Gebete kennst du?

Die Druiden des OBOD haben mehrere Gebete mit festgeschriebenen Text. Das druidische Friedensgebt finde ich ganz wunderbar und ich habe es einige Zeit in meine tägliche Praxis aufgenommen.

Tief, im Innersten meines Wesens möge ich Frieden finden.
Ruhig, in der Stille des Hains möge ich Frieden teilen.
Machtvoll, im großen Kreis der Menschheit möge ich Frieden ausstrahlen.

Für die letzte Zeile gibt es zwei Varianten: Machtvoll oder sanftmütig. Ich habe das Gebet mit der letzten Variante kennengelernt. Ich fand es schön; es half mir zur Ruhe zu kommen. Aber erst als ich die hier als erste genannte Variante von einem anderen Druiden  erzählt bekam, „schnackelte“ es bei mir. Sanftmütig ist für mich passiv. Mir gefällt der Gedanke, dass ich im Frieden ausstrahlen aktiv bin und Macht (nicht Macht-über, sondern Macht-aus-mir-heraus) habe. Ich bewirke etwas, ich schaffe etwas, ich verändere die Welt.
Das ist ein gutes Beispiel für zwei Dinge: Erstens wie Magie wirkt. Die bewusste Veränderung meines Bewusstseins wird durch das Austauschen eines einzigen Wortes von passiv zu aktiv, von Erdulden zu Kreieren, von Still-sein zu Ausstrahlen gelenkt. Und diese eine kleine Veränderung hat mich dazu gebracht, das Gebt als sehr ermächtigend und stärkend zu erleben.
Und zweitens, dass genau in solchen kleinen Änderungen viel Bedeutung liegen kann. Wir als höchste Autorität unserer selbst können, dürfen und sollen entscheiden, was für uns gut ist, was uns hilft, wie wir unseren spirituellen Weg gestalten.

Übung:
Beobachte einmal, ob und wenn ja, wieviel du betest. Mache dir Notizen, wann oder in welchen Situationen.

Übung:
Suche oder schreibe dir ein Gebet, das du täglich in deiner spirituellen Praxis betest. Schreibe auf, wie es sich anfühlt am ersten Tag, nach einer Woche, nach zwei Wochen, …

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Neumondmeditation

Was nützt all unsere Spiritualität und unsere Hexen- und Zauberkräfte, wenn wir dadurch nicht zu besseren Menschen werden und die Welt zu einem besseren Ort machen?

Sir Terry Pratchetts Bücher sind große Unterhaltung und in ihnen stecken solche wunderbaren Perlen der Weisheit. Wenn ihr sie noch nicht kennt, unbedingt lesen!

Das Böse beginnt, wenn du beginnst Menschen wie Dinge zu behandeln.

gefunden bei einer Freundin auf Facebook

Frage:
Wo behandelst du Menschen als Sachen? Wo wirst du wie ein Gegenstand behandelt?

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Jahresrückblick 2017

Vor inzwischen einigen Jahren habe ich mir den Jahresrückblick bei Alruna abgeschaut und da er so eine schöne Tradition geworden ist, mache ich auch dieses Jahr weiter …

Ich selbst bin müde und die letzte Zeit oft an der Grenze, aber meist darüber gefahren. Momentan erscheint mir alles sehr viel. Vielleicht ist es das Jahr gewesen; ich habe das Phänomen auch bei vielen anderen wahrgenommen.

Meine Familie ist der Mittelpunkt, um den sich mein gesamtes Denken und Tun dreht. Das ist sehr schön, aber ich merke auch, wie klein meine Welt dadurch geworden ist. Auf der anderen Seite merke ich die ersten Anzeichen, dass die Kinder größer werden und langsam auch wieder mehr Raum zu anderes entsteht. Auch wenn es noch lange dauern wird, dass ich einfach mal eine Woche verschwinden kann …

Die Holunderschwäne sind eine feste Größe – nicht nur in meinem spirituellen Leben. Ich bin selbst überrascht, wie sehr diese vor etwas mehr als einem Jahr noch ganz lose Gemeinschaft nun zu einem engen und eingeschworenem Zirkel geworden ist.

Spiritualität ist die Quelle, aus der ich die Kraft schöpfe meinen Alltag zu meistern und mein Leben zu organisieren. Ich glaube, ohne sie wäre ich entweder ein ziemlich mißmutiger und knurriger Mensch oder schon zusammengebrochen.

Arbeit ist toll. Es ist wunderbar zu sehen, dass das, was ich tue, auch Menschen hilft. Ich finde es extrem befriedigend. Allerdings wünsche ich mir mehr Regelmässigkeit; etwas, das vermutlich jede Freiberuflerin mal denkt.

Hobbies machen mich glücklich, aber ich habe ihnen 2017 zu wenig Zeit eingeräumt. Abends bin ich so erschöpft, dass ich fast immer lieber fernsehe als lese oder kreativ bin. Mal schauen, wie ich das ändern kann.

Garten Ich habe nicht alle Pläne umgesetzt. Aber zu meiner Ehrenrettung: daran waren äußere Umstände schuld, auf die ich keinen Einfluß hatte. Das Terrassenbeet ist umgestaltet und plötzlich ist der Platz riesig und hell. Auch am Teich ist es plötzlich luftig und hell. Manchmal ist es gut, etwas wegzunehmen, damit anderes wachsen kann. Langsam spüre ich, dass der Garten ökologisch ist. Trotz der fürchterlichen Nachricht, dass die Biomasse der fliegenden Insekten um 72% abgenommen hat, hatten viele Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und Libellen. Die Fruchternte war wegen des späten Frostes eher mau und einiges an Gemüse ist zu nass geworden. Aber die Karotten waren toll und haben bis in den November gereicht.

Gesehen, Gehört & Gelesen Zu viel Fernsehen als Berieselung und nur einige Filme oder Serien, die mir wirklich Spaß gemacht haben. Rizzoli & Isles hatte das große Finale und ich habe gemerkt, wie sehr ich die Serie über die Jahre in mein Herz geschlossen habe: Coole Frauen, die nicht einmal darum kämpfen müssen in der Männerdomäne akzeptiert zu werden. Was für ein Unterschied zu den alten Rock Hudson & Doris Day Filmen! Früher mochte ich sie recht gerne; harmlose Unterhaltung, dachte ich. Vor einigen Wochen lief einer im Fernsehen und ich musste wegschalten, weil ich die Misogynie nicht ausgehalten habe. Im Kino war ich genau einmal: Star Wars – Die letzten Jedi hat mir viel, viel Spaß bereitet. (Und auch hier: viele coole Frauen!) Gehört habe ich viel ??? und Agatha Christie-Hörbücher. Musik habe ich nicht so viel gehört, da habe ich lieber selbst gesungen. Und in jedem Monat habe ich tatsächlich mindestens ein Buch beendet.

Gegessen & Getrunken Leider immer noch viel zu viele Süßigkeiten wie 2016 als „Nervennahrung“. Natürlich ganz besonders viel im Dezember … Ansonsten achte ich auf meine Ernährung. Und gebe mir viel Mühe genug zu trinken. Oh, und ich habe einen Bauern bei uns im Dorf gefunden, der Eier verkauft. Super! Die Hühner dürfen scharren und sind an der Luft und ich habe sie schon einmal gestreichelt. Da schmecken auch die Eier.

Drei schöne Gefühle: Küsse, im Kreis stehen, Sonnenschein auf dem Rücken und Erde an den Händen.

Drei Pläne fürs neue Jahr: Meine Nymphenkuss-Projekt vorantreiben (Seid gespannt!), zwei Gartenprojekte, mehr Ruhe.

2017 in drei Worten: Alles ziemlich krass!

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Vollmondmeditation

Ich bin noch voll in den Rauhnächten, zwischen der Zeit. Ich beschäftige mich mit Licht und seinem Erstarken, mit Gemeinschaft und dem Teilen, mit Innenschau und Selbstermächtigung. Ich hoffe, eure Rauhnächte waren auch tiefgründig, erfahrungsreich, aber trotzdem ruhig!

Vielleicht braucht es kein neues Jahr, um einen Vorsatz zu beschliessen. Aber da wir Menschen nun einmal so sind, wie wir sind, fällt es uns zum Jahreswechsel einfacher.Habt ihr Vorsätze? Dies hier wäre ein Guter! Nicht nur zum Jahresbeginn.

Umgebe dich mit Menschen, die dich hungrig aufs Leben werden lassen, dein Herz berühren und deine Seele nähren.


gefunden bei Liberate yourself.de

Frage:
Hast du solche Menschen? Hast du genug solcher Menschen?

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