Neumondmeditation

Selbstverantwortlich zu sein bedeutet auch seine eigenen Entscheidungen zu treffen und damit zu leben. Sein eigenes Leben zu leben. Das ist erschreckend. Ich weiß noch, wie ängstlich ist war, als ich mein Studium begann: alles war neu. Die Stadt, die Menschen, die Aufgaben. Aber es war auch eine berauschende Erfahrung frei zu sein, eigenverantwortlich und zu spüren, wie nach und nach je mehr ich meinen Weg beschritt immer mehr Magie in mein Leben einzog.

Eines Tages erkannte sie, dass sie die einzige war, die ihr Leben leben konnte. Also beschloss sie aufzuhören, sich zu sorgen, was andere Menschen über sie denken könnten und begann ihren eigenen Weg zu gehen. Sie sah nie zurück.


gefunden bei Wild Woman Sisterhood

Frage:
Wer lebt dein Leben? Wieviel verbiegst du dich?

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Der Altar als magischer Arbeitsplatz

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage! Hier hat es eindeutig ein technisches Versagen gegeben. Eigentlich sollte der Artikel sich zu Vollmond selbst veröffentlichen. Hat er aber nicht. Dann mache ich es jetzt per Hand …

Nachdem ich schon darüber geschrieben habe, dass und wie der Altar ein Platz der inneren Einkehr werden kann, soll es heute darum gehen, welche Rolle der Altar in der magischen Arbeit inne hat.

Frage:
Was ist ein magischer Arbeitspaltz für dich?

Für mich ist der stärkste Unterschied zwischen Altären der, der sich auch in der Frage wiederfindet, was eine Hexe nun genau ist. Ist sie eine Zauberkundige oder steht sie in einem religiösen Amt? Was ist der Unterschied zwischen Priester*in und Hexe?

Frage:
Was ist für dich der Unterschied zwischen dem Weg der*s Priester*in und dem Hexenhandwerk? Und in welcher Kunst bewegst du dich mehr?

Ich habe einmal die Einteilung in verschiedene Kategorien für die Magie gelesen und finde sie sehr eingängig: danach gibt es Divination, Evokation, Invokation, Verzauberung und Illumination. Alles sind Magiearten, die eine Hexe zur Verfügung stehen.
Ich selber verstehe mich eher als Priesterin und der Hexenkult ist für mich vor allem ein spiritueller Weg. Das bedeutet, dass es in meinen Ritualen hauptsächlich um Illumination, Evokation und Invokation geht. Aber da ich eine Priesterin im Hexenkult bin, kann ich auch etwas mit Divination und Verzauberung anfangen und nutze sie auch ab und an. Doch das Hexenhandwerk spielt bei mir eine untergeordnete Rolle.

Wie der Altar ein Platz der inneren Einkehr und der persönlichen Praxis werden kann, habe ich ja bereits beschrieben. Aber tatsächlich ist der Altar natürlich auch ein Platz zum magischen Arbeiten. Das Handwerkszeug ist vorhanden: eine Athame oder ein Messer zum Ritzen der Kerzen, ein Mörser zum Anmischen von Räucherwerk, Papier und Stifte für Sigilien, ein ungestörter Platz zum Tarotkarten legen oder Runen werfen, und und und.

Frage:
Welche Magie hast du in den letzten sechs Monaten gewirkt?

Magie arbeitet viel mit Symbolen. Warum sonst haben wir Werkzeuge, wenn nicht um uns zu helfen unseren Willen und unsere Konzentration zu bündeln und den Zauber zu manifestieren? Auf dem Altar finden wir jede Menge Symbole, mit denen wir arbeiten können. Figuren und Bilder von Gottheiten, Elementesymbole, Kerzen, Schmuck, Steine, Federn, Muscheln, Blumen, Äste, etc.
Mein Besen steht neben dem Altar und ich verwende ihn quasi nie zum (symbolischen) Reinigen des heiligen Raums, aber ich habe ihn eigentlich immer dabei, wenn ich „reise“. Für mich ist er ein starker Fokus, der mir sehr hilft, mich auf meine Frage und meine Zielsetzung zu konzentrieren, wenn ich eine Trancereise mache.

Frage:
Welche Symbole verwendest du oft? Wie funktionieren sie für dich? Haben sie im Laufe der Zeit an Kraft gewonnen?

Und dein Altar ist auch ein sicherer Platz, um deinen Zauber wirken zu lassen: Hier kannst du in Ruhe deine magische Kerzen abbrennen lassen, deine Sigilien verbrennen, einen Krug mit Wasser zum Ansetzen von Edelsteinwasser im Mondlicht stehen lassen. Im Idealfall kommen nicht so viele andere Menschen an den Altar heran und lassen die Dinge dort, also auch den wirkenden Zauber, in Ruhe.
Eine gewisse Ungestörtheit ist bei Magie sicher immer hilfreich, wenn auch nicht notwendig. Denn natürlich kann man jegliche Form von Zauberei auch an anderen Orten machen …
Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass mein Altar eine Art magische Aura hat und mir alleine das Niederlassen vor ihm mir hilft mich zu erden und zu fokussieren.
Oft wird in Büchern der Tipp gegeben die magische Kerze über Nacht in der leicht gefüllten Badewanne abzubrennen oder ähnliches. Das ist natürlich sehr sicher und Sicherheit finde ich wirklich wichtig. Meine persönliche Lösung ist eine sehr breite, mit Sand gefüllte Räucherschale, in der ich meine Kerzen  auf dem Altar abbrennen lasse.

Frage:
Wo hast du in den letzten sechs Monaten deine Magie wirken lassen?

Übung:
Führe zweimal eine Divination mit der gleichen Fragestellung mit dem Werkzeug deiner Wahl aus. Einmal an deinem Altar und einmal an einem völlig mundänen Ort, wie dem Cafe um die Ecke oder dem Kinderspielplatz – vielleicht lieber, wenn niemand mehr dort ist.
Was ist für dich der Unterschied? Wie ändern sich deine Gefühle? Man bekommt ja so gut wie nie zweimal die gleiche Antwort; aber was denkst du, was an dem Unterschied der Antwort hat mit dem Ort zu tun?
Mach dir Notizen. Probiere es mit verschiedenen Verzauberungen aus, wenn du magst.

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Neumondmeditation

Ich weiß nicht, wer Danielle Doby ist, aber dieser Spruch ist so wahr und so schön!

Hör auf, deine Magie zu verbergen.
Die Welt ist bereit für dich.
-Danielle Doby


gefunden bei Kris Carr

Frage:
Was gibst du der Welt? Wieviel von dir, von deinen Talenten, von deiner Magie verbirgst du?

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Ein schönes Ostara

Ich wünsche euch allen ein schönes Ostara!

Möge Ostara euch viele gute Neuanfänge schenken!
Möge die Göttin des Frühlings die Schwäche aus den wintermüden Knochen vertreiben!
Und möget ihr den Funken des ewigen Lebens in Ihren roten Eiern finden!

Free Ra Huri von Omnia

Wack fol’a day diddle dee dye doe
Je le len ‚o je le la le len ‚o
Fiddle daddle day diddle dee dye doe
Ho ri f dhe ra hur

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Der Altar im Rad der Jahreskreisfeste

Altäre haben verschiedene Aufgaben und dienen unterschiedlichen Zwecken: Andacht, Opferungsplatz, Zentrum im Ritual, Meditationsplatz, Arbeitsplatz für Magie, Platz der inneren Einkehr, Spiegel der inneren Entwicklung, dem Bündeln und Manifestieren von bestimmten Energien, …

Frage:
Was ist die Hauptaufgabe deines Altars?

Um Andacht, Meditation und innere Einkehr ging es das letzte Mal, heute beschäftigen wir uns mit dem Spiegel-Effekt und mit dem Anbinden an Energien.

Der Jahreskreis mit seinen Festen eines der Herzstücke des Neuheidentums. Es ist nicht nur im Hexenkult, sondern auch in vielen anderen Traditionen wie beispielsweise dem Druidentum wichtig. Aber auch das Christentum hat einen festen Ablauf durch das Jahr, in dem mit Festen ein Zyklus gefeiert werden. Die alten Bauernregeln beziehen sich auf die Tage der Heiligen, die bestimmte Ereignisse in der Natur bezeichnen. – Man denke an die Eisheiligen, nach denen erst gepflanzt wird oder den Johanni-Tag, nach dem kein Rhabarber mehr geerntet werden sollte.
Auch der heidnische Jahreskreis dient dazu Ereignisse in der Natur widerzuspiegeln. In der vorchristlichen Zeit markierten die Feste Zeiten im Jahr, in denen bestimmte Arbeiten in der Landwirtschaft anstanden – so wie die Heiligentage in den Bauernregeln.

Wenn wir also die Jahreskreisfeste feiern, tun wir das um uns an die sich wandelnden Energien der Natur anzubinden und zu ehren. Der Altar spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Zum einen ist er das Zentrum der Feier, an dem sich auch die Kraft des Rituals konzentriert, zum anderen liegen auf ihm Schmuck und Dekoration und Symbole, die die Energien widerspiegeln, binden und für uns jederzeit greifbar machen.
Ich feiere kaum vor meinem persönlichen Altar, da ich das Glück habe mit anderen in einem größeren Kreis zu feiern. Unseren größeren Altar schmücken wir gemeinsam; nach dem Ritual nimmt jede*r wieder die eigenen Dinge mit und hat so einen „Anker“ zum Ritual und den dort wirkenden Energien.

Frage:
Wie sieht dein Altar im Wechsel der Jahreskreisfeste aus?

Der Altar spiegelt das Leben wider: Zauber und ihre Reste zeigen die magische Arbeit, Bilder und Statuen zeigen welche Götter verehrt werden, Dekoration zeigt, wo wir im Jahreskreis sind.
So kann der Altar, wenn du täglich dort deiner spirituellen Praxis nachgehst, eine tägliche „Erinnerung“ an das sein, was ist.
Es gab Zeiten in meinem Leben beispielsweise als ich meine Magisterarbeit schrieb, da bin ich kaum rausgekommen. Ich habe keine langen Spaziergänge gemacht, ich war nicht in Wald, Feld und am Meer unterwegs. Ich konnte den Wechsel im Jahreskreis nicht spüren, trotzdem war ich über den Altar und die auf ihm befindlichen Symbole „angebunden“.

Übung:
Achte einmal darauf, wann du deinen Altar schmückst und umdekorierst. Nach Kalender? Nach vegetabilen Anzeichen in der Natur? Was ist zuerst da? Die Anzeichen in der Natur für einen Wechsel oder dein Umräumen, weil ein Datum bevorsteht?

Zwischen den Jahreskreisfesten liegen etwa sechs Wochen. Ich persönlich räume nach etwa drei Wochen nach einem Fest den Altar um. So habe ich noch ein wenig Zeit zum Nachsinnen über das vergangene Fest; ich kann das Ritual erinnern, noch einmal den Energien nachspüren. Dann schmücke ich um und kann mich einstimmen auf das kommende Fest.
Dabei benutze ich bestimmte Bilder oder Gegenstände jedes Jahr wieder. Sie haben für mich eine Bedeutung und je öfter ich sie verwende, desto tiefer wird ihre Bedeutsamkeit für mich, so wie die bloße Silhouette eines Weihnachtsbaums ausreicht, um das Gefühl von Weihnachten zu vermitteln. Zusätzlich zu diesen Dingen schmücke ich den Altar mit Dingen aus der Natur: zum Beispiel ein Topf mit Schneeglöckchen zu Brigid, Kastanien und Obst zu Mabon, Knochen und Versteinerungen zu Samhain.
Hinweis: Gerade im Frühling gibt es noch nicht so viel Nahrung für Insekten, schneide also bitte keine Weidenkätzchen oder andere Frühblüher für deinen Altar zu Ostara!

Frage:
Was für Dekoration verwendest du? Artifizielles oder Dinge aus der Natur? Warum?

Frage:
Verwendest du bestimmte Gegenstände jedes Jahr wieder für dasselbe Fest? Was genau bedeuten sie für dich?

So ist sogar die Dekoration und der Schmuck deines Altars magisch in dem Sinne, dass er ein Symbol für den Wechsel im Jahreskreis ist, und dir somit hilft, dich an die Energien der Natur anzubinden. Wie ich bereits sagte, nicht sauf deinem Altar ist beliebig.
Um dich an den Jahreskreis anzubinden, ist es übrigens in meinen Augen immer besser und effektiver einen Spaziergang draußen, wo du mit allen Sinnen die immanente Göttin erlebst, zu machen als eine Meditation vor dem Altar.

Übung:
Notiere dir einmal, wie viel Zeit du an oder mit deinem Altar verbringst. Und wieviel Zeit verbringst du draußen in der Natur?

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Ein Vollmondritual für Energie, Kraft und Hoffnung!

Ihr Lieben,

die wunderbare Susanne und ich werden morgen bei Vollmond die Bergkristalle wieder aufladen. Vielleicht hast du ja auch wieder Lust mitzumachen? Wieder gilt: Je mehr, desto besser!

Noch einmal das kleine Ritual zur Erinnerung:

Besorge dir einen Bergkristall. Sorge bei Vollmond für Ruhe, ziehe deinen Kreis und lade die Elemente ein wie immer. Dann rufe deine persönliche Mondgöttin an. Zu wem hast du eine gute Verbindung? Diana? Luna? Tanit? Selene? Oder vielleicht noch eine ganz andere? Bitte Sie um Hilfe.
Dann lenke die Energie des Vollmonds auf den Bergkristall, so dass sie sich in ihm bündeln. Selbst wenn der Mond nicht scheint, wirken doch seine Kräfte; denke nur an Ebbe und Flut!
Und dann schicke die Energien weiter in die Vereinigten Staaten. Unterstütze diejenigen, die Widerstand leisten, mit Energie, Kraft und Hoffnung! Lass den Kristall über Nacht draußen liegen.
Erde dich! Verabschiede die Göttin und die Elemente und löse den Kreis auf wie immer.

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Seedbombs (Samenbomben) für Hummeln und Bienen selbermachen

Das habe ich gerade bei Frau Birkenbaum gefunden. Tolles Rezept für eine tolle Aktion!

Frau Birkenbaum

Einfach und schnell selbstgemacht – ein Geschenk für die Natur!

April und Mai ist die beste Zeit, um Seedbombs (Samenbomben) in der Stadt und in der Natur zu verteilen, um nützliche Pflanzen für Hummeln und Bienen wachsen zu lassen! Aufgrund des großen Bienensterbens, der vielen Pestizide und Monokulturen überall ist unsere Artenvielfalt auf allen Ebenen stark bedroht – und Bienen und Hummeln sind ein sehr wichtiger Teil davon, der unsere Unterstützung mehr denn je benötigt.

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Samenbomben selber machen – Rezept und Anleitung

Benötigt werden:

  • Blumenerde oder Kräuteraufzuchtserde (bitte torffrei, da für torfhaltige Erde Raubbau an unseren letzten Mooren betrieben wird)
  • Heilerde oder Ton- oder Lehmpulver (Heilerde gibts z.B. in Drogeriemärkten, Lehm- und Tonpulver im Gartencenter)
  • Blumensamen
  • Wasser

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