Neumondmeditation

Ein Klassiker in unserer Gesellschaft ist es, dass wir mit unserem Körper nicht glücklich sind: Zu dick, zu dünn, zu schlapp, zu haarig, zu alles mögliche …
Ich kenne viele – vor allem Frauen – denen der Satz „Dein Körper ist der Tempel der Göttin.“ geholfen hat sich selbst, ihren Körper anzunehmen. Aber das hier finde ich auch wunderschön!

Dein Körper ist kein Tempel. Tempel können zerstört und entweiht werden. Dein Körper ist ein Wald, ein dichter Himmel aus Ahornbäumen und süßduftenden Wildblumen, keimend im Unterholz. Du wirst wieder und wieder erstehen, egal wie verheert du wirst.

gefunden bei The Wyrding Way

Frage:
Und was für ein Verhältnis hast du zu deinem Körper? Bewunderst du den Wald, der er ist? Was tust du ihm Gutes?

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Der Altar in verschiedenen Traditionen

Heute soll es darum gehen, wie Altäre in verschiedenen Religionen und spirituellen Traditionen beschaffen sind. Meist stehen sie als Zentrum in der Mitte oder in der Richtung der Ausrichtung des Rituals und bieten eine Sichtbar-Machung des Göttlichen. Noch dazu sind sie als Ablage für die rituellen und zeremoniellen Werkzeuge zu nutzen. Und immer noch dienen sie in vielen Gegenden der Welt als Opferstätte. Es ist kein Wunder, dass es sie auf der ganzen Welt gibt. Und noch dazu sind sie einfach nur schön. In diesem Artikel gibt es einige schöne Fotos und kurze Beschreibungen zu Altäre auf der ganzen Welt. Schon auf diesen Bildern ist gut zu erkennen, dass Altäre in verschiedenen Religionen und spirituellen Traditionen unterschiedlich aussehen.

Frage:
Zu welcher Tradition fühlst du dich zugehörig?
Wie wird der Altar in dieser Tradition aufgebaut?

Werfen wir einen Blick in den Osten, wo die Praxis eines nicht-christlichen Altars seit Tausenden von Jahren ungebrochen ist. Und wo der Gedanke einen persönlichen Altar zu haben und ihn auch zu benutzen völlig selbstverständlich ist.
Ein gutes Beispiel ist dafür der Feng Shui-Altar, den man in quasi allen chinesischen Restaurants und in den meisten Asia-Läden findet. Fast immer ist es direkt gegenüber des Eingangs, weil das glückverheißend ist. Dort brennen Lichter, Räucherwerk und werden (Speise)opfer dargebracht. Geschmückt ist der Altar mit Symbolen, die Glück, Wohlstand und Gesundheit bedeuten und anziehen. Ausgerichtet ist der Altar und manchmal auch der Aufbau auf dem Altar nach dem Bagua, den „Strukturgitter“, das Räume in Zonen korrespondierend zu bestimmten Lebensbereichen zuordnet. Es gibt auch private Altäre, die entsprechend anders gewichtet sind. Die Hauptaufgabe eines Feng Shui-Altars ist es das Chi im Raum zu harmonisieren und das anzuziehen, was er repräsentiert.
Ein Yoga-Altar hingegen ist stets zur persönlichen Meditation und Andacht gedacht. Auf ihm finden sich oft Bilder von Gurus der eigenen Tradition, Statuen von hinduistischen Göttern, eine oder mehrere Kerzen und frische Blumen. Manchmal werden auch täglich frisch Reis, Milch oder Süßigkeiten in Schalen geopfert. Yoga wird betrieben, um Erleuchtung zu erlangen. Auch der Altar soll diesem dienen. Über Götter oder Gurus zu meditieren kann nach Yoga-Glauben zur Erleuchtung führen und die Gaben sollen die Götter gewogen machen.

Übung:
Integriere für einige Zeit diese Gedanken und Ideen in deinen eigenen Altaraufbau!

Werfen wir noch ein Blick in die Vergangenheit, oder besser gesagt in die wieder belebte Vergangenheit, auf rekonstruktive Glaubensrichtungen wie Celtoi, Religio Romana oder Helenismos.
Im Celtoi gibt es den Clarnus, den Opfertisch. Er steht (meist) nach Süden oder Westen ausgerichtet. Auf ihm befinden sich je nach Ritual, das begangen wird, eine Statue oder ein Bild des verehrten Gotts oder der verehrten Göttin und ein kleines Licht. Ganz wichtig ist das Eichenlaub, mit dem der Altar als Zeichen für den Weltenbaum bedeckt ist und das in keinem Ritual fehlen darf. Vor dem Clarnus werden die Opfergaben und Ritualgegenstände aufgebaut. Wer mehr zu Celtoi erfahren möchte, findet in der Celtoipedia viele spannende Artikel.
Die wunderbare Curtis hat einen sehr informativen Artikel über Altäre im römischen Rekonstruktionismus geschrieben; dem muss ich nichts hinzufügen. Mehr Infos zum Lararium im Cultus Deorum findet man auf der sehr guten und inzwischen größten deutschsprachigen Seite zur Religio Romana Mos Maiorum.

Frage:
Was davon erkennst du in deiner Praxis oder deiner Tradition wieder?

Egal welcher Hexentradition du angehörst, wir sind alle von der klassischen Vorgaben der Wicca beeinflusst. In der Mitte vorne liegt das Pentakel, links davon liegen Stab, Athame und die Räucherschale, dahinter steht die Statue des oder eines Gottes und eine Kerze für ihn. Rechts neben dem Pentakel stehen eine Schale Wasser, eine mit Salz und die Glocke; dahinter steht die Statue der oder einer Göttin und eine Kerze für Sie. Hinter dem Pentakel steht der Kelch und die Kekse.

Frage:
Was ist bei dir genauso? Was anders?

In der Reclaiming-Tradition gibt es keinerlei Vorgaben für den Altar. Reclaimer*innen kommen aus so vielen verschiedenen spirituellen Traditionen und alle bringen ihre eigenen Ideen und Vorstellungen mit.
Mein Altar ist sehr schlicht, weil ich persönlich viel Dekoration für zu viel halte. Ich habe zwei Kerzen für Göttin und Gott stehen und eine Räucherschale, weil das Räuchern mich auf den Alten Pfad geführt habe und immer noch für mich wichtig ist. Je nach Jahreskreisfest, das gerade aktuell ist, und magischen Arbeiten, die gerade für mich in Gange sind, habe ich noch andere Symbole auf ihm liegen.
Eine Reclaiming-Schwester kommt aus dem Katholizismus und Hexenkult und Yoga spielen in ihrer Spiritualität eine große Rolle; sie hat ein Diptychon mit Jesus und Maria, eine selbstgebastelte Große Göttin und ein Bild von ihrem Guru dort stehen.
Beeindruckend fand ich auch die Geschichte einer Frau, die einen schrecklichen persönlichen Verlust erlebt hatte und nichts mehr – auch nicht mehr Symbole für die Göttin – auf ihrem Altar ertragen konnte. Bei ihr stand nur noch ein Spiegel, in dem sie sich selbst sehen konnte.

Frage:
Was spiegelt deine Geschichte auf deinem Altar wider?

Übung:
Räume deinen Altar einmal komplett ab. Und dann errichte ihn neu. Überlege dir wofür er stehen soll, was er ausdrücken soll, was seine Aufgabe sein soll. Reinige ihn zeremoniell, und dann schmücke ihn neu. Was stellst du darauf? Was bedeutet es? Hat es für dich eine eigene Bedeutung? Wo kommt es her? Wofür dient er? Was dient dieser Aufgabe? Was anderen? Vielleicht hast du mehrere Ideen; mache dir in deinem Buch der Schatten Aufzeichnungen, Skizzen, vielleicht sogar Fotos.

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Ein Wochenende zwischen den Welten

Zu Beltaine war ich in der Sternschnuppe in Oldenbüttel. Dort fand das Freunde des Phoenix-Treffen statt. Die Sternschnuppe ist  eine Mysterienschule, ein magisches Seminarhaus und ein Platz, an dem frau und man sich einfach wohlfühlen und die Seele baumeln lassen kann.

Dieses Mal musste ich mich nicht alleine auf die Reise machen, denn ein Holunderschwan begleitete mich. Wunderbar! Denn so begann das Gefühl von Gemeinschaft schon am heimischen Bahnhof. Und bei eifrigerem Schwatzen verging die Fahrt schnell. Und dann waren wir da.

mit freundlicher Genehmigung von Cassandra

Und obwohl kein Kreis gezogen wurde, befanden wir uns zwischen den Welten. Die Zeit verging anders ab jetzt. Auf der einen Seite war es viel zu schnell Montag und der Abschied stand uns allen bevor, auf der anderen Seite hatten wir genügend Muße für so viele wunderbare Dinge, die uns erfreuten, und verbrachten so viel Zeit zusammen, dass schon schnell das Gefühl von tiefer Verbundenheit zwischen den Anwesenden vorhanden war, obwohl ich viele erst das erste oder zweite Mal getroffen habe. Ein ganz wunderbarer Zauber, den die Reclaiming-Gemeinschaft zu weben versteht!

Es gab im eigentlichen Sinne des Wortes keine Highlights, über die ich berichten könnte, denn das schönste war das Gefühle der Gemeinschaft unter uns allen, und das kann man nicht beschreiben, sondern nur erleben. Aber natürlich gab es viele, viele schöne Aktivitäten – und über die kann ich hier schreiben.

Auf dem magischen Markt konnte man wunderbare Dinge kaufen. Es gab magische Kerzen und Reliefs von Curtis Nike, entzückende Taschen, coole Haarreifen, hübschen Schmuck, hexische Reisealtäre und heidnischen Schnickschnack zum Dekorienen von Cutebags und lyrische Ohrringe und Bücher von der Weird Baronesse.

Wir hatten ein sehr heilsames und schönes, verbindendes und klärendes Heilungsritual, in dem die Runen zu mir gesprochen haben.

Das Konzert von der mitreißenden Peti Songcatcher, unterstützt von dem eindrucksvollen Duke Meyer war zum Mitsingen, -feiern und -tanzen. Und hat uns alle von den Plätzen gerissen. Und das Schönste war, dass nach dem Konzert nicht Schluß war, sondern vor dem Kamin gemeinsam weitergesungen wurde.


mit freundlicher Genehmigung von Peti Songcatcher

Immer wieder habe ich Spaziergänge am nahe gelegenen Nord-Ostsee-Kanal gemacht und konnte den weiten Himmel und die Nähe der Elemente geniessen. (Sogar auf die Yogastunde habe ich für dieses Vergnügen verzichtet.)

Die Lesung aus dem Buch Eibensang. Eine Reise zu den Runen von Duke Meyer war im wahrsten Sinne traumhaft. Das Buch verfolgt einen narrativen Ansatz, um sich den Runen anzunähern und das von der eindrucksvollen Stimme Dukes vorgetragen, war wunderbar! Bei geschlossenen Augen konnte ich eintauchen in die Traumwelt des Buches. Fantastisch!

mit freundlicher Genehmigung von Peti Songcatcher

Es gab eine Tombola mit zauberhaften Gewinnen, die unter viel Gelächter und mit riesigem Spaß verlost wurde.

Und natürlich gab es auch ein Beltaineritual, wenn Hexen an Beltaine zusammenkommen. Die Schleier zwischen den Welten waren dünn, hauchdünn. Vielleicht lag es daran oder an unserer australischen Schwester, vielleicht an den vergangenen Hexen, die wir einluden, aber ich spürte die Samhain-Energien so stark wie noch nie in der Mainacht. Mit einem wunderbaren neuen Chant tanzten wir wild und ausgelassen um das Feuer, während am wolkenlosen Nachthimmel die Sterne und der Sichelmond auf uns herableuchteten.

Wenn ich das Wochenende in drei Worten zusammenfassen sollte, würde ich: „Liebe, Zusammengehörigkeit und Heilung“ sagen. Denn diese tief gehende und tief empfundene Gemeinschaft ist heilsam. Und erleichtert uns unsere Kraft zu entdecken und anzunehmen. Ein beliebtes Wort war daher auch: „Transitions“!

Dann war es Zeit für den Abschied. Und ich war so gefasst, bis die liedreiche Peti Songcatcher uns ein Abschiedslied sang und ich zusammen mit D. in Tränen ausbrach. Die Rückreise war wieder sehr angenehm. Wir waren mit viel, viel Reiseproviant versorgt und drei zauberhafte Hexen begleiteten uns noch nach Hamburg, wo sich die Wege dann bis zum nächsten Treffen trennten. Die verwunschene Sternschnuppe mit all den geliebten Menschen und Tieren und die dort gefeierte Gemeinschaft wird noch lange bei mir bleiben.

Noch riecht meine Jacke nach dem Beltaine-Feuer und der Duft erinnert mich an all die wunderbaren Hexen, mit denen ich im Kreis stand. Das Aroma wird schon schwächer, aber die Verbundenheit bleibt. Wild hearts beating, beating … in unity!

 

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Happy Beltane

Euch allen ein wunderbares Beltaine!

Möge euch der Frühling mit all seinen Geschenken inspirieren!
Möge die Blütenreiche euch segnen!
Und möget Ihr lieben – ohne Angst, ohne Scham, ohne Schuld, einfach nur lieben!

First sunlight dancing upon a stream,
A web with pearls of dew,
Blessings of colour from flower and thorn,
Above me only blue.

First bird song from the meadow land,
An inspirational sound,
Carried along by the morning breeze,
Waking all around.

Bringer of summer dancer of green,
Keeper of cauldron diviner of dream.
Maiden of flowers lifter of veils,
Friend of my heart teller of tales.

Winter will teach the beauty of change,
I smile now that summer is here,
She’s back again, with a fragrant embrace,
Brought on the wheel of the year.

So light up the fires of Beltane,
The promise of may-time once more,
And witness the dance of the maiden,
Just as the year before.

Bringer of summer dancer of green,
Keeper of cauldron diviner of dream.
Maiden of flowers lifter of veils,
Friend of my heart teller of tales.

Mehr zu George Nicholas und Cernunnos Rising gibt es hier.

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Neumondmeditation

Selbstverantwortlich zu sein bedeutet auch seine eigenen Entscheidungen zu treffen und damit zu leben. Sein eigenes Leben zu leben. Das ist erschreckend. Ich weiß noch, wie ängstlich ist war, als ich mein Studium begann: alles war neu. Die Stadt, die Menschen, die Aufgaben. Aber es war auch eine berauschende Erfahrung frei zu sein, eigenverantwortlich und zu spüren, wie nach und nach je mehr ich meinen Weg beschritt immer mehr Magie in mein Leben einzog.

Eines Tages erkannte sie, dass sie die einzige war, die ihr Leben leben konnte. Also beschloss sie aufzuhören, sich zu sorgen, was andere Menschen über sie denken könnten und begann ihren eigenen Weg zu gehen. Sie sah nie zurück.


gefunden bei Wild Woman Sisterhood

Frage:
Wer lebt dein Leben? Wieviel verbiegst du dich?

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Der Altar als magischer Arbeitsplatz

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage! Hier hat es eindeutig ein technisches Versagen gegeben. Eigentlich sollte der Artikel sich zu Vollmond selbst veröffentlichen. Hat er aber nicht. Dann mache ich es jetzt per Hand …

Nachdem ich schon darüber geschrieben habe, dass und wie der Altar ein Platz der inneren Einkehr werden kann, soll es heute darum gehen, welche Rolle der Altar in der magischen Arbeit inne hat.

Frage:
Was ist ein magischer Arbeitspaltz für dich?

Für mich ist der stärkste Unterschied zwischen Altären der, der sich auch in der Frage wiederfindet, was eine Hexe nun genau ist. Ist sie eine Zauberkundige oder steht sie in einem religiösen Amt? Was ist der Unterschied zwischen Priester*in und Hexe?

Frage:
Was ist für dich der Unterschied zwischen dem Weg der*s Priester*in und dem Hexenhandwerk? Und in welcher Kunst bewegst du dich mehr?

Ich habe einmal die Einteilung in verschiedene Kategorien für die Magie gelesen und finde sie sehr eingängig: danach gibt es Divination, Evokation, Invokation, Verzauberung und Illumination. Alles sind Magiearten, die eine Hexe zur Verfügung stehen.
Ich selber verstehe mich eher als Priesterin und der Hexenkult ist für mich vor allem ein spiritueller Weg. Das bedeutet, dass es in meinen Ritualen hauptsächlich um Illumination, Evokation und Invokation geht. Aber da ich eine Priesterin im Hexenkult bin, kann ich auch etwas mit Divination und Verzauberung anfangen und nutze sie auch ab und an. Doch das Hexenhandwerk spielt bei mir eine untergeordnete Rolle.

Wie der Altar ein Platz der inneren Einkehr und der persönlichen Praxis werden kann, habe ich ja bereits beschrieben. Aber tatsächlich ist der Altar natürlich auch ein Platz zum magischen Arbeiten. Das Handwerkszeug ist vorhanden: eine Athame oder ein Messer zum Ritzen der Kerzen, ein Mörser zum Anmischen von Räucherwerk, Papier und Stifte für Sigilien, ein ungestörter Platz zum Tarotkarten legen oder Runen werfen, und und und.

Frage:
Welche Magie hast du in den letzten sechs Monaten gewirkt?

Magie arbeitet viel mit Symbolen. Warum sonst haben wir Werkzeuge, wenn nicht um uns zu helfen unseren Willen und unsere Konzentration zu bündeln und den Zauber zu manifestieren? Auf dem Altar finden wir jede Menge Symbole, mit denen wir arbeiten können. Figuren und Bilder von Gottheiten, Elementesymbole, Kerzen, Schmuck, Steine, Federn, Muscheln, Blumen, Äste, etc.
Mein Besen steht neben dem Altar und ich verwende ihn quasi nie zum (symbolischen) Reinigen des heiligen Raums, aber ich habe ihn eigentlich immer dabei, wenn ich „reise“. Für mich ist er ein starker Fokus, der mir sehr hilft, mich auf meine Frage und meine Zielsetzung zu konzentrieren, wenn ich eine Trancereise mache.

Frage:
Welche Symbole verwendest du oft? Wie funktionieren sie für dich? Haben sie im Laufe der Zeit an Kraft gewonnen?

Und dein Altar ist auch ein sicherer Platz, um deinen Zauber wirken zu lassen: Hier kannst du in Ruhe deine magische Kerzen abbrennen lassen, deine Sigilien verbrennen, einen Krug mit Wasser zum Ansetzen von Edelsteinwasser im Mondlicht stehen lassen. Im Idealfall kommen nicht so viele andere Menschen an den Altar heran und lassen die Dinge dort, also auch den wirkenden Zauber, in Ruhe.
Eine gewisse Ungestörtheit ist bei Magie sicher immer hilfreich, wenn auch nicht notwendig. Denn natürlich kann man jegliche Form von Zauberei auch an anderen Orten machen …
Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass mein Altar eine Art magische Aura hat und mir alleine das Niederlassen vor ihm mir hilft mich zu erden und zu fokussieren.
Oft wird in Büchern der Tipp gegeben die magische Kerze über Nacht in der leicht gefüllten Badewanne abzubrennen oder ähnliches. Das ist natürlich sehr sicher und Sicherheit finde ich wirklich wichtig. Meine persönliche Lösung ist eine sehr breite, mit Sand gefüllte Räucherschale, in der ich meine Kerzen  auf dem Altar abbrennen lasse.

Frage:
Wo hast du in den letzten sechs Monaten deine Magie wirken lassen?

Übung:
Führe zweimal eine Divination mit der gleichen Fragestellung mit dem Werkzeug deiner Wahl aus. Einmal an deinem Altar und einmal an einem völlig mundänen Ort, wie dem Cafe um die Ecke oder dem Kinderspielplatz – vielleicht lieber, wenn niemand mehr dort ist.
Was ist für dich der Unterschied? Wie ändern sich deine Gefühle? Man bekommt ja so gut wie nie zweimal die gleiche Antwort; aber was denkst du, was an dem Unterschied der Antwort hat mit dem Ort zu tun?
Mach dir Notizen. Probiere es mit verschiedenen Verzauberungen aus, wenn du magst.

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Neumondmeditation

Ich weiß nicht, wer Danielle Doby ist, aber dieser Spruch ist so wahr und so schön!

Hör auf, deine Magie zu verbergen.
Die Welt ist bereit für dich.
-Danielle Doby


gefunden bei Kris Carr

Frage:
Was gibst du der Welt? Wieviel von dir, von deinen Talenten, von deiner Magie verbirgst du?

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