Ein schönes Ostara

Ich wünsche euch allen ein schönes Ostara!

Möge Ostara euch viele gute Neuanfänge schenken!
Möge die Göttin des Frühlings die Schwäche aus den wintermüden Knochen vertreiben!
Und möget ihr den Funken des ewigen Lebens in Ihren roten Eiern finden!

Free Ra Huri von Omnia

Wack fol’a day diddle dee dye doe
Je le len ‚o je le la le len ‚o
Fiddle daddle day diddle dee dye doe
Ho ri f dhe ra hur

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Der Altar im Rad der Jahreskreisfeste

Altäre haben verschiedene Aufgaben und dienen unterschiedlichen Zwecken: Andacht, Opferungsplatz, Zentrum im Ritual, Meditationsplatz, Arbeitsplatz für Magie, Platz der inneren Einkehr, Spiegel der inneren Entwicklung, dem Bündeln und Manifestieren von bestimmten Energien, …

Frage:
Was ist die Hauptaufgabe deines Altars?

Um Andacht, Meditation und innere Einkehr ging es das letzte Mal, heute beschäftigen wir uns mit dem Spiegel-Effekt und mit dem Anbinden an Energien.

Der Jahreskreis mit seinen Festen eines der Herzstücke des Neuheidentums. Es ist nicht nur im Hexenkult, sondern auch in vielen anderen Traditionen wie beispielsweise dem Druidentum wichtig. Aber auch das Christentum hat einen festen Ablauf durch das Jahr, in dem mit Festen ein Zyklus gefeiert werden. Die alten Bauernregeln beziehen sich auf die Tage der Heiligen, die bestimmte Ereignisse in der Natur bezeichnen. – Man denke an die Eisheiligen, nach denen erst gepflanzt wird oder den Johanni-Tag, nach dem kein Rhabarber mehr geerntet werden sollte.
Auch der heidnische Jahreskreis dient dazu Ereignisse in der Natur widerzuspiegeln. In der vorchristlichen Zeit markierten die Feste Zeiten im Jahr, in denen bestimmte Arbeiten in der Landwirtschaft anstanden – so wie die Heiligentage in den Bauernregeln.

Wenn wir also die Jahreskreisfeste feiern, tun wir das um uns an die sich wandelnden Energien der Natur anzubinden und zu ehren. Der Altar spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Zum einen ist er das Zentrum der Feier, an dem sich auch die Kraft des Rituals konzentriert, zum anderen liegen auf ihm Schmuck und Dekoration und Symbole, die die Energien widerspiegeln, binden und für uns jederzeit greifbar machen.
Ich feiere kaum vor meinem persönlichen Altar, da ich das Glück habe mit anderen in einem größeren Kreis zu feiern. Unseren größeren Altar schmücken wir gemeinsam; nach dem Ritual nimmt jede*r wieder die eigenen Dinge mit und hat so einen „Anker“ zum Ritual und den dort wirkenden Energien.

Frage:
Wie sieht dein Altar im Wechsel der Jahreskreisfeste aus?

Der Altar spiegelt das Leben wider: Zauber und ihre Reste zeigen die magische Arbeit, Bilder und Statuen zeigen welche Götter verehrt werden, Dekoration zeigt, wo wir im Jahreskreis sind.
So kann der Altar, wenn du täglich dort deiner spirituellen Praxis nachgehst, eine tägliche „Erinnerung“ an das sein, was ist.
Es gab Zeiten in meinem Leben beispielsweise als ich meine Magisterarbeit schrieb, da bin ich kaum rausgekommen. Ich habe keine langen Spaziergänge gemacht, ich war nicht in Wald, Feld und am Meer unterwegs. Ich konnte den Wechsel im Jahreskreis nicht spüren, trotzdem war ich über den Altar und die auf ihm befindlichen Symbole „angebunden“.

Übung:
Achte einmal darauf, wann du deinen Altar schmückst und umdekorierst. Nach Kalender? Nach vegetabilen Anzeichen in der Natur? Was ist zuerst da? Die Anzeichen in der Natur für einen Wechsel oder dein Umräumen, weil ein Datum bevorsteht?

Zwischen den Jahreskreisfesten liegen etwa sechs Wochen. Ich persönlich räume nach etwa drei Wochen nach einem Fest den Altar um. So habe ich noch ein wenig Zeit zum Nachsinnen über das vergangene Fest; ich kann das Ritual erinnern, noch einmal den Energien nachspüren. Dann schmücke ich um und kann mich einstimmen auf das kommende Fest.
Dabei benutze ich bestimmte Bilder oder Gegenstände jedes Jahr wieder. Sie haben für mich eine Bedeutung und je öfter ich sie verwende, desto tiefer wird ihre Bedeutsamkeit für mich, so wie die bloße Silhouette eines Weihnachtsbaums ausreicht, um das Gefühl von Weihnachten zu vermitteln. Zusätzlich zu diesen Dingen schmücke ich den Altar mit Dingen aus der Natur: zum Beispiel ein Topf mit Schneeglöckchen zu Brigid, Kastanien und Obst zu Mabon, Knochen und Versteinerungen zu Samhain.
Hinweis: Gerade im Frühling gibt es noch nicht so viel Nahrung für Insekten, schneide also bitte keine Weidenkätzchen oder andere Frühblüher für deinen Altar zu Ostara!

Frage:
Was für Dekoration verwendest du? Artifizielles oder Dinge aus der Natur? Warum?

Frage:
Verwendest du bestimmte Gegenstände jedes Jahr wieder für dasselbe Fest? Was genau bedeuten sie für dich?

So ist sogar die Dekoration und der Schmuck deines Altars magisch in dem Sinne, dass er ein Symbol für den Wechsel im Jahreskreis ist, und dir somit hilft, dich an die Energien der Natur anzubinden. Wie ich bereits sagte, nicht sauf deinem Altar ist beliebig.
Um dich an den Jahreskreis anzubinden, ist es übrigens in meinen Augen immer besser und effektiver einen Spaziergang draußen, wo du mit allen Sinnen die immanente Göttin erlebst, zu machen als eine Meditation vor dem Altar.

Übung:
Notiere dir einmal, wie viel Zeit du an oder mit deinem Altar verbringst. Und wieviel Zeit verbringst du draußen in der Natur?

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Ein Vollmondritual für Energie, Kraft und Hoffnung!

Ihr Lieben,

die wunderbare Susanne und ich werden morgen bei Vollmond die Bergkristalle wieder aufladen. Vielleicht hast du ja auch wieder Lust mitzumachen? Wieder gilt: Je mehr, desto besser!

Noch einmal das kleine Ritual zur Erinnerung:

Besorge dir einen Bergkristall. Sorge bei Vollmond für Ruhe, ziehe deinen Kreis und lade die Elemente ein wie immer. Dann rufe deine persönliche Mondgöttin an. Zu wem hast du eine gute Verbindung? Diana? Luna? Tanit? Selene? Oder vielleicht noch eine ganz andere? Bitte Sie um Hilfe.
Dann lenke die Energie des Vollmonds auf den Bergkristall, so dass sie sich in ihm bündeln. Selbst wenn der Mond nicht scheint, wirken doch seine Kräfte; denke nur an Ebbe und Flut!
Und dann schicke die Energien weiter in die Vereinigten Staaten. Unterstütze diejenigen, die Widerstand leisten, mit Energie, Kraft und Hoffnung! Lass den Kristall über Nacht draußen liegen.
Erde dich! Verabschiede die Göttin und die Elemente und löse den Kreis auf wie immer.

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Seedbombs (Samenbomben) für Hummeln und Bienen selbermachen

Das habe ich gerade bei Frau Birkenbaum gefunden. Tolles Rezept für eine tolle Aktion!

Frau Birkenbaum

Einfach und schnell selbstgemacht – ein Geschenk für die Natur!

April und Mai ist die beste Zeit, um Seedbombs (Samenbomben) in der Stadt und in der Natur zu verteilen, um nützliche Pflanzen für Hummeln und Bienen wachsen zu lassen! Aufgrund des großen Bienensterbens, der vielen Pestizide und Monokulturen überall ist unsere Artenvielfalt auf allen Ebenen stark bedroht – und Bienen und Hummeln sind ein sehr wichtiger Teil davon, der unsere Unterstützung mehr denn je benötigt.

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Samenbomben selber machen – Rezept und Anleitung

Benötigt werden:

  • Blumenerde oder Kräuteraufzuchtserde (bitte torffrei, da für torfhaltige Erde Raubbau an unseren letzten Mooren betrieben wird)
  • Heilerde oder Ton- oder Lehmpulver (Heilerde gibts z.B. in Drogeriemärkten, Lehm- und Tonpulver im Gartencenter)
  • Blumensamen
  • Wasser

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Neumondmeditation

Die letzten Wochen waren anstrengend. So viele Schreckensnachrichten, so viele Menschen in Angst, in Sorge, voller Zorn. So viele Sorgen: bei mir, bei anderen. Und es ist noch viel Zeit, die vergehen muss, bis in den USA wieder die Chance zur Besserung besteht und viel zu wenig Zeit, bis hier in Deutschland ein Schrecken droht. Ich bin ratlos und ich fühle mich überfordert.
Und das könnte dazu führen, dass ich mich ins „Private“, was immer das genau ist, zurückziehe. Aber das ist es ja, was „die“ wollen. Gleichgültigkeit, unpolitisch sein, sich nicht zu Wort melden, bedeutet neutral zu sein. Und wie Desmond Tutu schon sagte: „Neutralität darf keine Option sein, denn sie begünstigt immer die Unterdrücker. Immer.“
Also mache ich eine Pause. Trinke heiße Schokolade. Nasche Pralinen. Spiele und kuschle mit meinen Kindern. Gehe in den Garten, wenn das Wetter es hergibt. Lese etwas Schönes. Singe.
Und dann mache ich weiter.

Erinnere dich daran, dich um dich selbst zu kümmern.
Du kannst nicht aus einer leeren Tasse trinken.

gefunden bei Power of Positivity

Frage:
Wie voll oder leer ist deine Tasse? Was tust du, um sie aufzufüllen?

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Der Altar als Platz der persönlichen Praxis

Ich hoffe, viele von euch haben bei Vollmond Energie, Kraft und Hoffnung zu unseren Brüdern und Schwestern im Herzen geschickt.
Aber für heute kommen wir wieder zurück zum Thema Altar.

Frage:
Was ist deiner Meinung nach die Aufgabe deines Altars?

Der Altar hat viele Aufgaben: Andacht, Opferungsplatz, Zentrum im Ritual, Meditationsplatz, Arbeitsplatz für Magie und Platz der inneren Einkehr. Um den letzteren Punkt soll es heute gehen.

Innere Einkehr ist ein schönes Schlagwort, das gut klingt und sehr viel Raum für Interpretationen lässt. Ich verstehe darunter in diesem Kontext zur Ruhe kommen, ins Gleichgewicht kommen, sich zu erden und mit dem Göttlichen Kontakt zu treten.
Es gibt viele Arten dieses Ziel zu erreichen. Die verbreitetste ist sicherlich die Meditation. Mir geht es heute jedoch um das Gebet. Wie ich immer wieder erlebt habe, ist das leider immer noch (vielleicht durch die christliche Prägung von vielen von uns) eher negativ besetzt: das Herunterleiern von Phrasen, die kein Leben beinhalten. Doch so sollte ein Gebet nicht sein. Natürlich gibt es zum einen die spontanen Gebete, also die, bei denen wir mit dem Göttlichen in Verbindung treten und beginnen eine innere Zwiesprache zu halten. Aber auch Worte und Sätze, die vorher niedergeschrieben und jedes Mal gleich sind, können uns mit der ewigen Quelle in Kontakt bringen. Wichtig ist, dass die festgelegten Worte für dich eine Bedeutung haben. Dass sie von deinem kindlichen Selbst zu deinem göttlichen Selbst dringen.

Übung:
Erstelle ein ganz einfaches Gebet. Es sollte nicht mehr als acht Zeilen haben. Alles andere ist zu lang und wird dir vielleicht für eine persönliche Praxis zu lang.
Nun bete für eine Woche regelmässig an deinem Altar dein Gebet.
Wenn du diese Praxis aufwendiger gestalten willst, kannst du eine Kerze anzünden, räuchern, mit einer Glocke oder Gong arbeiten, Bewegungen wie Mudra einbauen, etc.

Der Altar als Platz der persönlichen Praxis

Frage:
Was ist deine persönliche Praxis?

Übung:
Verbinde deine persönliche Praxis mit deinem Altar.
Setz dich zum Meditieren oder Beten vor den Altar und entzünde dort vielleicht eine Kerze. Singe dort deine Chants. Lies dein Gedicht dort vor. Male dort ein Bild und schmücke deinen Altar mit deinen Werken.

Dein Altar ist ein Work in Progress. Deine Tätigkeiten am Altar hinterlassen Spuren. Abgebrannte Streichhölzer vom Entzünden der Kerzen, verglimmte Kohle oder Räucherwerk in der Räucherschale oder dem Räucherstäbchenhalter, Kerzenstummel von heruntergebrannten Lichtern, etc. Und dann ist da vielleicht noch Dekoration, die nicht mehr passt, Blumen oder Blätter die verwelkt sind, Reste von Zaubern, und noch so vieles mehr. Und natürlich hinterlassen deine ganzen Tätigkeiten auch energetische Spuren.
Das muss ab und an auch sauber gemacht werden.

Frage:
Wie oft reinigst du deinen Altar?

Übung:
Reinige deinen Altar.
Beginne damit ihn ganz weltlich aufräumen, Müll zu entsorgen und Staub zu wischen. Und dann reinige ihn auch energetisch. Z.B. indem du ihn abräucherst oder mit geweihtem Salzwasser besprengst.

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Ein Vollmondritual für Energie, Kraft und Hoffnung!

Ihr Lieben,

die Reclaiming-Tradition stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Und viele deutschsprachige Reclaimer*innen haben enge Beziehungen dorthin.

Es ist erschreckend in den Nachrichten zu sehen, was President Trump tut, sagt und per Dekret verordnet, aber erzählt zu bekommen, dass die Praxis einer Reclaimerin wieder voll mit Patientinnen ist, die Überlebende sexueller Gewalt sind und schon längst keine therapeutische Hilfe mehr brauchten, nun aber durch die Äußerungen des Präsidenten wieder retraumatisiert sind, oder erzählt zu bekommen, dass es nun Menschen gibt, die buchstäblich um ihr Leben fürchten, weil die Trump-Administration ihnen ihre Krankenversicherung wegnehmen könnte, das macht es einfach noch mal viel persönlicher.

Wir sind Hexen und neben dem Aktionismus, den Reclaiming ebenfalls sehr befürwortet, können wir auch magisch arbeiten.

Susanne, eine ganz wunderbare Frau und Reclaiming-Hexe, hat sich etwas überlegt, dass sie und ich zum nächsten Vollmond tun werden. Vielleicht hast du Lust, dich uns anzuschließen? Hier gilt tatsächlich einmal: Je mehr, desto besser!

Besorge dir einen Bergkristall. Sorge bei Vollmond für Ruhe, ziehe deinen Kreis und lade die Elemente ein wie immer. Dann rufe deine persönliche Mondgöttin an. Zu wem hast du eine gute Verbindung? Diana? Luna? Tanit? Selene? Oder vielleicht noch eine ganz andere? Bitte Sie um Hilfe.
Dann lenke die Energie des Vollmonds auf den Bergkristall, so dass sie sich in ihm bündeln. Selbst wenn der Mond nicht scheint, wirken doch seine Kräfte; denke nur an Ebbe und Flut!
Und dann schicke die Energien weiter in die Vereinigten Staaten. Unterstütze diejenigen, die Widerstand leisten, mit Energie, Kraft und Hoffnung! Lass den Kristall über Nacht draußen liegen.
Erde dich! Verabschiede die Göttin und die Elemente und löse den Kreis auf wie immer.

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