Neumondmeditation

Das letzte Jahr war herausfordernd. Ich habe hier auf Nymphenkuss „nur“ noch zu Neu- und Vollmond, den Jahreskreisfesten und bei besonderen Gelegenheiten geschrieben.
Aber manchmal ist das Leben so. Es packt dich, zieht dich hinunter unter die von Sturmböen gepeitschten Wellen und du kannst nur versuchen wieder nach oben zu kommen um Luft zuholen, bevor du wieder nach unten gezogen wirst. Auch wenn wir Hexen über viele Werkzeuge verfügen uns wieder „aufzuladen“, so etwas kostet Kraft. Doch Stürme gehen auch wieder vorüber!
Ich hoffe, dass dieses Hexenjahr ruhiger wird. Mögen wir alle in friedlichen, freudvollen Zeiten leben!

Manchmal ist die Stärke in dir nicht wie eine große feurige Flamme, die alle sehen können. Sondern sie ist nur ein winziger Funke, der flüstert: „Du schaffst das. Mach weiter.“


gefunden bei Elephant Health & Wellness

Frage:
Wenn die Stürme des Lebens kommen und dich schütteln, was gibt dir Kraft?

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Ein schönes Samhain

Euch allen ein schönes und tiefgründiges Samhain!

Mögen die Erinnerungen und das Gedenken an eure Ahnen, geliebten Toten und Mighty Deads fröhlich und tröstend sein!
Mögen eure Divinationen klar sein und euch den rechten Weg weisen!
Und möget ihr im Inneren der dunklen Spirale die Inspiration und Kraft finden für die Veränderung, die diese Welt braucht!

Samhain, Samhain, let the ritual begin,
We call upon our sacred ancestors to come in
Samhain, Samhain, we call upon our kin,
We call upon our dear departed loved ones to come in

The Veil between the worlds is thin
Our hearts reach cross the sea of time
To bring our loved ones in
Samhain, Samhain we honor all our kin
We honor those whove gone before
As the Great Wheel turns again

Chorus:
Samhain, Samhain we call upon our kin
We call upon our Sacred Ancestors to come in
Samhain, Samhain we call them to come in
We call upon our dear departed loved ones to come in

The Veil between the worlds is thin
Our hearts reach cross the sea of time
To bring our loved ones in
Samhain, Samhain we honor all our kin
We honor those whove gone before
As the Great Wheel turns again

Chorus

The Veil between the worlds is thin
Our hearts reach cross the sea of time
To bring our loved ones in
Samhain, Samhain we honor all our kin
We honor those whove gone before
As the Great Wheel turns again

Diesen und andere ganz wunderbare Chants zu den Jahreskreisfesten von Lisa Thiel gibt es auf ihrer CD Circle of the Seasons.

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Vollmondmeditation

Nicht alle von uns haben das große Glück, dass unsere Herkunftsfamilien so liebevoll, unterstützend und verlässlich sind, wie wir es uns wünschen und wie wir es verdienen. Aber es gibt ja Freunde! Goethe hat von Wahlverwandtschaft gesprochen; ich nenne es gerne Seelenfamilie. Und diese Menschen sind eine große Bereicherung, ein unendlicher Schatz. Und wie bei allem, was kostbar und gut ist in unserem Leben, sollten wir nicht nur dankbar sein, sondern diesen Dank auch ausdrücken. Denn was wären wir ohne sie?

Gute Freunde helfen dir wichtige Dinge wiederzufinden, wenn du sie verloren hast …
Dinge wie dein Lächeln, deine Hoffnung und deinen Mut.

Frage:
Hast du gute Freunde? Wann hast du ihnen das letzte Mal gesagt, welche wichtige Rolle sie in deinem Leben spielen?

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Neumondmeditation

Schönheit liegt uns Menschen in der Seele. Schon unsere steinalterlichen Vorfahren schufen Kunst. Vielleicht oder bestimmt hatten sie Höhlenmalereien oder Figurinen auch einen anderen Zweck, aber schön waren und sind sie auch. Maler*innen, Bildhauer*innen, Tänzer*innen, Musiker*innen, Poet*innen schaffen seit langer Zeit Schönheit um ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken. Und die Betrachter*innen lassen sich von der Schönheit berühren und bereichern – jede*r auf die eigene Art und Weise.
Die größte, kreativste und ausdrucksstärkste Künstlerin von allen ist aber die Natur. Das Lichtspiel der Sonnenaufgänge, die Farben des Herbstlaub, der Klang von Nachtigall, Zirkaden oder Walen, der Duft von Rosen, der Geschmack von Schokolade – das ist wahre Schönheit.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es. Unser ästhetisches Empfinden unterscheidet sich. Was findest du schön? Was gibt es dir, wenn du etwas Schönes wahrnimmst? Was, wenn du dir die Zeit nimmst die Schönheit zu bewundern?

Geh einfach los. Geh und siehe die ganze Schönheit in der Welt.


gefunden bei Wild Woman Siterhood

Frage:
Welche Schönheit hast du heute in dich aufgenommen? Wie oft bewunderst du die Schönheit, die dich umgibt? Welche Schönheiten der Welt hast du schon besucht? Wo zieht es dich noch hin?

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Lyla June: All Nations Rise

Das ist wirklich schön. Ich habe es bei einer Bekannten auf Facebook entdeckt und muss es teilen…

So rise up!
All you warriors of love!
All you answers to the prayers of our ancestors from above!
I can feel it in my heart.
Can you feel it in your blood?
I can hear the seven fires to calling us to wake up.
Wake up!

Auf Facebook hat sie dazu geschrieben:

I am a Diné (Navajo) woman but I wrote this last verse in Spanish because our native brothers and sisters in Central and South America experience a deeper suppression of their culture and identity than we do up here in the „the states“. The Eagle and the Condor are coming together. This is why we are mislabeled „hispanic“ or „latino“. Don’t let the imaginary border fool us. We are one tribe of Turtle Island! I also want to acknowledge that some of the first Indigenous Peoples that were forced into hiding were the medicine women of Old Europe. They estimate that 6-9 million women were raped, beaten, tortured, burned alive or drowned alive for being „witches.“ Let us reclaim our Earth Selves no matter what „race“ you are and do it soon! The earth may depend on it.

Mehr zu ihr gibt es auf ihrer Website.

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Hambacher Forst

#hambibleibt

Holunderschwäne

Heute war ein Teil der Holunderschwäne bei einer Solidaritätsdemonstration für den Hambacher Forst. Wie so viele andere finden wir die Abholzung eines seit 12.000 Jahren gewachsenen Waldes mit über 140 Arten gefährdeter Spezies nur um des juristischen Rechts wegen unerträglich.

Also sind wir auf der von Greenpeace organisierten Solidaritätsdemo mit marschiert.

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Rückblick auf das Freunde des Phoenix-Treffen

Zu Mabon war ich in der Sternschnuppe in Oldenbüttel. Dieses Mal fand das Freunde des Phoenix-Treffen im Herbst statt, weil das Brigid-Camp der Phoenixe im Frühjahr stattgefunden hatte.

Und wie schon beim letzten Mal musste ich mich nicht alleine auf die Reise machen, denn ein Holunderschwan und mein kleines Holunderschwänchen begleitete mich. Wunderbar! Und bei eifrigerem Schwatzen verging die Fahrt nach Schleswig-Holstein schnell. Kurz hinter Pinneberg sammelten wir dann noch eine Zaunkönigin und ein Zaunköniginchen auf, die die Deutsche Bahn in Hamburg hatte stranden lassen. Nur ein kurzes Stück und dann waren wir da.

Bifröst spannt sich über den weiten Himmel Schleswig-Holsteins: Freya und Frey wollen noch vor uns in der Sternschnuppe sein.

Wie wunderbar, all die lieben Reclaimer*innen zu herzen und zu drücken, die wir viel zu lange nicht gesehen hatten – und eigentlich ist ja schon eine Woche zu lange! Und dann wartete schon auf dem Tisch – liebevoll herbstlich dekoriert – eine warme Suppe, um uns nach der langen Fahrt zu stärken.

Es war ein ruhiges Treffen, mit vielen Gesprächen am Kamin, denn draußen tobte der erste Herbststurm, und in gemeinschaftlicher Runde. Es ging um das kommende Phoenix-Camp zu Freya und Frey, dem Land und Freiheit, aber auch um die Gemeinschaft und viel um die privaten, alltäglichen Dinge, die wir so oft nicht teilen können, weil wir uns so selten sehen.
Dieses Mal war es wie ein (gutes) Familientreffen: keine neuen Gesichter für mich, sondern die liebgewonnenen, aber in der ganzen Republik verteilten Menschen. Dazwischen die Kinder, die begeistert spielten und malten und am Ritual teilnahmen.

Impressionen

Ich habe es nicht vermisst, dass es kein großes Programm gab, denn das schönste am Freunde des Phoenix-Treffen ist die Gemeinschaft, und die ist sowieso nicht beschreibbar, sondern nur erlebbar.
Dem Wetter war es geschuldet, dass ich nur einmal zum Nord-Ostsee-Kanal spazierte – und auch da waren die letzten Schritte zurück ins Haus ziemlich nass.
Im Mabonritual dankten wir, besahen unsere Ernte und stärken uns für den Wandel, der kommt und in einem Reclaiming-Blot dankten wir den Goldenen.

Wenn ich das Wochenende in drei Worten zusammenfassen sollte, würde ich sagen: „Liebe, Dankbarkeit und Ernte“. „Freya, spann den Wagen an … bring die goldnen Gaben!“ Ich habe meine bekommen; möget auch ihr reichlich gesegnet sein!

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