Neumondmeditation

Für mich ist meine Spiritualität zuallererst ein Weg meinen Alltag zu meistern. Durch den Weg, den ich gehe, habe ich wunderbare Werkzeuge bei der Hand, die mir helfen mich zu zentrieren, zu erden und es zu bleiben. Ich kann mich selbst und mein Verhältnis zu meinen Mitmenschen und der größeren Umwelt analysieren und erkunden; mein gewonnenes Verständnis lässt mich gelassener und friedfertiger reagieren. Durch Gebet und die Erfahrungen einer Erlebnisreligion sehe ich mich als ein Teil des Ganzen, ich finde meinen Platz – ich ehre das Göttliche in mir wie in jedem anderen und habe tiefe Demut vor der Größe des Lebens. Mit Hilfe von Verbündeten und Kreisgeschwistern kann ich im Ritual heilen, wachsen und mich selbst ermächtigen. All dies lässt mich mein Leben meistern – vor allem in den dunklen Zeiten. In den Zeiten von Licht und Lachen brauche ich das, brauchen wir alle das nämlich nicht.

Einen spirituellen Weg zu gehen bedeutet nicht, dass man sich nicht mehr der Dunkelheit gegenüberstehen sieht, sondern es lehrt dich, wie man die Dunkelheit als Werkzeug zum Wachstum nutzen kann.

gefunden bei Quantum World: Awaken Your Mind

Frage:
Was war deine letzte Zeit der Dunkelheit? Wie bist du damit umgegangen? Wie hat dir deine Spiritualität geholfen? Wie bist du daran gewachsen?

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Vollmondmeditation

Ich hätte ja gesagt, dass das Lächeln einen glücklich aussehen lässt. Aber ansonsten ist das ein guter Hinweis.

Lächle, es wird dich gut aussehen lassen.
Bete, es wird dich stark bleiben lassen.
Liebe, es wird dich das Leben geniessen lassen.

gefunden bei Power of Positivity

Frage:
Lächelst du genug? Betest du genug? Liebst du genug?

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Halloween – wo sich die Geister scheiden

„Halloween – wo sich die Geister scheiden“ heißt die Sendung in der WDR 5-Reihe „Neugier genügt“. Es geht um Samhain als Ursprung von Halloween und um eine kleine Insel vor der irischen Westküste, wo Halloween noch wie früher gefeiert wird. Auf Inis Mór spricht man noch gälisch und in der Nacht vom 31. Oktober sind noch die Pooka unterwegs …
Absolut hörenswert.

Halloween- wo sich die Geister scheiden

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Euch ein tiefgründiges Samhain

Euch allen ein wunderbares, tiefgründiges Samhainfest!

Mögen eure Ahnen euch Geschichten von Flucht, Verfolgung und Willkürherrschaft erzählen und raten, wie ihr dem begegnen könnt!
Mögen eure Divinationen euch einen Weg weisen, der uns alle in eine friedliche Zukunft führt!
Und möget ihr in der Dunkelheit der Jahreszeit Ruhe, Kraft und Stärke finden!

Schließet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
schweigt still, seht euch vor
rot scheint der Geistermond hinab

Die Toten sind heute erwacht
tanzen um uns’ren Dächern
und aus mancher Grube da lacht
ein verlorener Zecher
rasselnde Leiber sie drehn sich im Kreise herrum
die Meute der ruhlosen Geister geht heute Nacht um
sie kratzen und schaben an unseren Türen und Fenstern
sie singen ein schauriges Lied von verfluchten Gespenstern
sie suchen die Wärme des Feuers und in ihrem Spuk
sehnen sie sich nach Gesellschaft und manch vollem Krug

Schließet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
schweigt still, seht euch vor
rot scheint der Geistermond hinab
es wandeln auf den Straßen
all jene wir vergaßen
drum schließet Tür und Tor

Die Tore der Anderswelt stehen seit Mitternacht offen
und mancher der atmet verfällt still ins bangen und hoffen
das an seinem Hause kein reisender Toter verkehrt
und durstig nach Leben und Wein an der Türklinke zerrt

Schließet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
schweigt still, seht euch vor
rot scheint der Geistermond hinab
es wandeln auf den Straßen
all jene wir vergaßen
drum schließet Tür und Tor

ich verstecke mich nicht gern und bin auch nicht gerne still
darum lasse ich die Geisterschaaren rein
der wer durstig ist und klopft und wer gerne feiern will
soll in meinem Haus willkommen sein
ob grottig oder hübsch ob faulig oder frisch
wie die Gäste aussehn ist mir ganz egal
heute tanzen wir vergnügt mit den Toten auf dem Tisch
feiern so als wärs das allerletzte mal

Öffnet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
singt laut mit im Chor
rot scheint der Geistermond hinab
öffnet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
singt laut mit im Chor
rot scheint der Geistermond hinab
öffnet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
singt laut mit im Chor
rot scheint der Geistermond hinab
öffnet Tür und Tor
tief ist die Nacht und das Licht wird knapp
singt laut mit im Chor
rot scheint der Geistermond hinab

Mehr zu Versengold gibt es hier.

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Neumondmeditation

Samhain kommt mit großen Schritten näher und ich spüre in der Dunkelheit, wie die Schleier zwischen den Welten dünner werden. Die Ahnen rücken in meinen Fokus. Sie sind da – ganz deutlich und ich freue mich sehr darauf, dass ich sie bald treffen kann.

Jeder deiner Schritte wird von tausend deiner Ahnen mitgetragen.

gefunden bei Native American – Honoring our Ancestors

Frage:
Was tust du um mit deinen Ahnen in Kontakt zu kommen? Was willst du sie fragen? Wo brauchst du ihren Rat?

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Der Altar in der Natur

Dann kommt jetzt schon der letzter Teil in der Reihe zu den Altären. Wieder einmal ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Und ich konnte nicht alles betrachten, was ich wollte. Das finde ich wirklich schade. Dieses Jahr sind allerdings auch viele Dinge geschehen, die mich abgelenkt haben. Die meine Aufmerksamkeit so in Anspruch genommen haben, dass ich keinen Raum für Nymphenkuss hatte. Es ist schwierig momentan. Die Zeit, in der wir leben ist interessant. Und das ist nicht unbedingt ein Segen …

Doch jetzt soll es um Altäre in der freien Natur gehen.

Frage:
Was ist anders an einem Altar, der in der Natur steht?

Eigentlich nichts.
Aber uneigentlich dann doch so einiges: Zum einen sollten wir nur biologisch abbaubare Dinge verwenden. Die Natur wird schon genug verschmutzt, da müssen wir mit einem naturspirituellen Altar nicht auch noch dazu beitragen. Leider gibt es immer wieder (noch) Bücher, in denen dazu geraten wird Kerzenreste in fließende Gewässer zu werfen oder einen Penny bzw. Cent als Geschenk zu hinterlegen. Beides ist jedoch nicht gut! Stearin (, aus dem die meisten Kerzen hergestellt sind,) verrottet nicht. Und eine Kupfermünze entwickelt draußen Grünspan, der giftig ist. Sicherlich gibt es noch viele andere gutgemeinte Ratschläge, aber gutgemeint ist eben nicht gut gemacht. Also: nutzt einfach euren gesunden Menschenverstand! Womit könnt ihr wirklich keinen Schaden anrichten?
Zum anderen kann man nicht einfach alle Sachen, die man sonst auf einem Altar verwendet, stehen lassen. Leute nehmen sie vielleicht mit. Die schön geschnitzte Figur von Thor oder die schön gegossene Bronze von Artemis gehört dann vielleicht doch lieber auf den heimischen Altar. Ein hübsches Bild oder die schöne Postkarte weicht im Regen auf und ist dann eher Müll als Schmuck. Ein Altartuch kann mit dem Wind davongetragen werden.

Frage:
Was machst du, wenn du draußen einen Altar von jemand anderem findest?

Mein Rat ist: In Ruhe lassen. Bewundere den Altar, erfreue dich an ihm, bete oder meditiere dort, wenn du willst. Aber verändere nichts. Wenn dort Steine liegen, sind sie vielleicht aus einem bestimmten Grund in dieser Position. Wenn dort Überreste von Opfergaben liegen, räume sie nicht weg, weil die Hexe, die den Schrein errichtet hat, vielleicht daraus eine Antwort auf eine Frage, die sie gestellt hat, ablesen möchte. Aber sicherlich ist niemand böse, wenn du selbst ein paar Blumen dort hinlegst …
In einem Forum, in dem ich war, ist einmal davon erzählt worden, wie jemand eine  fremden Altar draußen fand und die dort liegenden Edelsteine entfernt hat. Ich weiß nicht, was die betreffende Person erwartet hat, aber es gab einen allgemeinen Aufschrei. Niemand konnte verstehen, wieso jene Person das getan hat. Aber daraus kann man lernen, dass es nicht nur kleine Kinder, herumstreunende Teenager oder zufällige Spaziergänger sind, die einen in der Natur gelegenen Altar zerstören können, sondern auch andere Hexen, die nicht nachdenken.

Wir alle kennen die Bilder von gestapelten Steinen. Ich finde sie sehr hübsch, dekorativ sozusagen. Viele bringen sie mit Zen und mit Achtsamkeitsübungen in Verbindung. Aber ein solches Kunstwerk kann auch ein Altar sein.

Balance of love – The art of balancing stones – Jonna Jinton

Wo ist der Unterschied zwischen Kunstwerk, Achtsamkeitsübung und Altar? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Die Intention. Was willst du schaffen? Mit welcher Absicht erschaffst du dein Werk? Und dann kann ein Altar alles drei in einem sein.

Frage:
Was kann noch alles ein Altar sein?

Übung:
Gehe nach draußen in die Natur. Halte Ausschau nach schönen Dingen: Blättern, Blüten, Steinen, Zeigen, etc. Dann suche einen Platz, der sich nach deinem Gefühl dafür eignet, dort einen vergänglichen Altar zu errichten oder ein Opfer zu bringen. Baue ein Mandala aus den natürlichen, schönen Dingen, die du gesammelt hast. Konzentriere dich beim Legen auf deine Intention: Willst du Danke sagen? Jemanden oder etwas ehren?

Übung:
Erstelle eine Liste mit allen Intentionsmöglichkeiten, die dir einfallen!

Frage:
Hast oder unterhältst du einen Außenaltar? Würdest du es gerne?

Übung:
Mache einen Spaziergang. Baue einen kleinen Altar! Und unterhalte ihn eine Woche oder einen Mondlauf lang! Besuche ihn regelmässig. Sorge für Ordnug. Bete dort. Bringe Opfer dar.
Wie hat sich der Platz nach einer Woche oder einem Mondlauf lang verändert? Wie hat sich dein Verhältnis zu dem Platz und den Wesenheiten, denen er geweiht ist, geändert? Hat sich etwas in dir verändert?
Notiere deine Überlegungen in deinem Buch der Schatten.

Ehre, wem Ehre gebührt. Draußen sind wir den Naturkräften viel näher als in der zentralheizung-warmen Wohnung. Hier spüren wir Wind, Sonne oder Regen. Und selbst in der Stadt können wir manchmal die ungeheure Kraft, die diesen Naturgewalten inne wohnt, erahnen.
Ich finde es daher ganz – im wahrsten Sinnde des Wortes – natürlich draußen Altäre für diese Kräfte zu bauen. Altäre für Naturgeister. Für Nymphen. Für Bäume. Für Quellen. Für Höhlen und Grotten. Für Flüsse, Seen und Bäche. Für Regen und für Sonnenschein. Und sie dort zu verehren, ihnen zu danken, ihnen zu opfern, ihnen zu huldigen.

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Ein gesegnetes Mabon!

Euch allen ein wunderbares, gesegnetes und reiches Mabon!

Möget ihr Dankbarkeit empfinden können für den Reichtum, in dem wir leben dürfen!
Möget ihr die Balance in eurem Leben finden und euch nicht von Extremen an den Rand der Zerstörung führen lassen!
Und möge die Alte, die die Großmutter von jedem Menschen ist, uns leiten, auf dass wir alle dies in unserem Land (am Sonntag) manifestieren!

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Old Woman waits patiently for us
At the threshold of the labyrinth within
She offers her hand that we may understand
The treasures that await at journeys end

O Great Mother has given of Her body,
We give thanks for Her fruit and Her grain
We then clear the fields so that next harvests yields
Will be full and abundant again.

Old Woman leads us through the darkness
Our most ancient and trusted of friends
She carries the light of spiritual insight
And leads us to our wisdom once again

And as we journey through the darkness
And as we continue to descend
We learn to let go of what obscures our soul
And re-discover our true being in the end

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Old Woman waits patiently for us
At the threshold of the labyrinth within
She offers her hand that we may understand
The treasures that await at journeys end

O Great Mother has given of Her body,
We give thanks for Her fruit and Her grain
We then clear the fields so that next harvests yields
Will be full and abundant again.

Old Woman leads us through the darkness
Our most ancient and trusted of friends
She carries the light of spiritual insight
And leads us to our wisdom once again

And as we journey through the darkness
And as we continue to descend
We learn to let go of what obscures our soul
And re-discover our true being in the end

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Diesen und andere ganz wunderbare Chants zu den Jahreskreisfesten von Lisa Thiel gibt es auf ihrer CD Circle of the Seasons.

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