Ein gesegnetes Mabon!

Euch allen ein wunderbares, gesegnetes und reiches Mabon!

Möget ihr Dankbarkeit empfinden können für den Reichtum, in dem wir leben dürfen!
Möget ihr die Balance in eurem Leben finden und euch nicht von Extremen an den Rand der Zerstörung führen lassen!
Und möge die Alte, die die Großmutter von jedem Menschen ist, uns leiten, auf dass wir alle dies in unserem Land (am Sonntag) manifestieren!

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Old Woman waits patiently for us
At the threshold of the labyrinth within
She offers her hand that we may understand
The treasures that await at journeys end

O Great Mother has given of Her body,
We give thanks for Her fruit and Her grain
We then clear the fields so that next harvests yields
Will be full and abundant again.

Old Woman leads us through the darkness
Our most ancient and trusted of friends
She carries the light of spiritual insight
And leads us to our wisdom once again

And as we journey through the darkness
And as we continue to descend
We learn to let go of what obscures our soul
And re-discover our true being in the end

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Old Woman waits patiently for us
At the threshold of the labyrinth within
She offers her hand that we may understand
The treasures that await at journeys end

O Great Mother has given of Her body,
We give thanks for Her fruit and Her grain
We then clear the fields so that next harvests yields
Will be full and abundant again.

Old Woman leads us through the darkness
Our most ancient and trusted of friends
She carries the light of spiritual insight
And leads us to our wisdom once again

And as we journey through the darkness
And as we continue to descend
We learn to let go of what obscures our soul
And re-discover our true being in the end

O now is the time of the Harvest,
As we draw near to the years end
Now is the time of Mabon
Autumn is the time to descend

Diesen und andere ganz wunderbare Chants zu den Jahreskreisfesten von Lisa Thiel gibt es auf ihrer CD Circle of the Seasons.

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Vollmondmeditation

Das Leben tobt; ich komme nicht zum Schreiben.

Im Gegensatz zu den transzendentalen Religionen wie dem Christentum sind die Gottheiten im Heidentum immanent, nah, greifbar. Die Göttinnen und Götter interagieren mit uns. Sie sind keine ferne und irgendwie abstrakte Kraft, sondern Teil unseres Lebens. Hier und Jetzt. Wir sehen Sie im ersten Frühlingsgrün, wir hören Sie im Gewitterdonnern, wir riechen Sie im Salz des Meeres, wir schmecken Sie in der Süße von Honig und wir fühlen Sie im Streicheln des Windes.
Auch, wenn ich nicht täglich Epiphanien habe (Und wäre das zu ertragen?), weiß ich, wenn ich inne halte, mich konzentriere und lausche, dass ich nicht alleine bin.

Ich werde oft gefragt: „Wo sind deine heidnischen Gottheiten? Sicherlich sind sie nicht im Himmel.“
Darauf antworte ich:“Nein, Sie sind nicht im Himmel, Sie sind der Himmel. Sie sind die Steine der Gebirge, die Blätter der Bäume. Sie sind im wirbelnden Wasser der klaren Ströme, Sie sind die Federn an den Flügeln der Adler. Sie sind das Summen der Bienen, die Blütenblätter von weichen Blumen, die Flammen im Beltanefeuer. Sie sind in MIR.“

 gefunden bei The Cone’s Grove

Frage:
Wo findest du deine Göttinnen und Götter?

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Neumondmeditation

Es ist ein weitverbreiteter und schrecklicher Irrtum, dass ein anderer Mensch uns glücklich macht. Oder gar uns glücklich machen muss.
Wie unfair, einem anderen Menschen diese Verantwortung aufzustülpen! Niemand ist für uns verantwortlich – außer wir sind noch Kinder. Niemand kann und soll all unsere Bedürfnisse erfüllen.
Ich erlebe es ganz oft bei Paaren, dass diese Gedanken die Beziehung völlig aus der Balance bringen. Wenn der eine nämlich den anderen glücklich machen muss, hat der eine nämlich in ganz passiver Weise die Macht in der Beziehung an sich gerissen. Alles, was ihm nicht passt, kann mit einem „Du machst mich unglücklich!“ abgeschmettert werden. Und da der andere den Menschen, den er liebt, natürlich nicht unglücklich machen möchte – Wer will das schon? – tut er das, was der eine will.
Es gibt auch Freundschaften, die so laufen. Und am schrecklichsten Eltern, die von ihren Kindern erwarten, dass die sie glücklich machen müssen. Und gerade Kinder sind ja nun so gar nicht verantwortlich für das Wohl ihrer Eltern. Das ist eine Verkehrung der Rollen in der Beziehung.
Wir können uns nur selbst glücklich machen. Natürlich gibt es Glücksmomente, die andere uns schenken! Und die sind so wahnsinnig schön und kostbar, eben weil sie nicht selbstverständlich und einforderbar sind …

Niemand kann dich glücklich machen, bis du selbst vorher mit dir glücklich bist.


gefunden bei Positive Energy+

Frage:
Bist du mit dir glücklich? Bist du dir über deine Verantwortung, dass nur du dich selbst glücklich machen kannst, bewusst? Was macht dich glücklich? Übernimmst du für dein Glück die Verantwortung?

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Ahnenaltar

Wir stehen auf den Schultern unserer Ahnen
– afrikanisches Sprichwort

In diesem Sprichwort findet auf der einen Seite das positive Gefühl von in-einer-Tradition-zu-leben, Kontinuität und Verbundenheit, auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass wir manchmal die Aufgabe haben, die ungelösten Probleme der Ahnen aufzuarbeiten. Die Einflüsse unserer Vorfahren, die Art, wie sie ihr Leben lebten, prägen uns und unser heutiges Leben. Wir sind jedoch nicht die Gefangenen dieser „Prägung“; wir tragen immer noch die Konsequenzen für unsere persönlichen Entscheidungen und können die Richtung, in die wir gehen wollen, frei bestimmen.
Doch tragen wir zum Teil auch die Konsequenzen der Entscheidungen unserer Ahnen. Mit den Problemen des GAUs von Fukushima zum Beispiel werden sich noch viele, viele Generationen nach uns herumschlagen. Aber auch auf persönlicher Ebene werden Probleme oft weitergegeben. Häusliche Gewalt, emotionaler und sexueller Missbrauch, aber auch „weniger schwerwiegende“ Probleme wie Unzufriedenheit mit dem, was man hat, Neid und Missgunst oder Lieblosigkeit werden oft von Generation zu Generation weitergetragen und es braucht eine starke Persönlichkeit, die diesen Kreislauf durchbricht und das Problem in ihrem Leben angeht und löst. Deshalb kann „Ahnenarbeit“ hilfreich sein.

Frage:
Arbeitest du mit deinen Ahnen? Wie? Wie spiegelt sich das auf deinem Altar wider?

In indignen Kulturen spielen Ahnen oder Ahnengeister eine große und wichtige Rolle. Wie im Film Vaiana zu sehen ist, können die Geister als Tiere oder in menschlicher Gestalt erscheine, die Rat geben, den Weg weisen oder Trost spenden. Sie sind mächtige Verbündete.
In Stammesgemeinschaften, in denen es naturgemäß eine enge Verbundenheit (und ein animistisches Weltbild) gibt, erscheint es nur zu verständlich, dass die Stammesmitglieder auch nach ihrem Tod noch um das Wohl ihrer Lieben und Nachkommen besorgt sind und sie unterstützen wollen.
Vermutlich ist es ein zutiefst menschlicher Wunsch, dass unsere Lieben, wenn sie sterben, immer noch da sind, erreichbar sind. Schon in der Steinzeit fangen Menschen an Begräbnisriten durchzuführen. Die Gründe werden dieselben gewesen sein wie heute: Abschied nehmen und eine „gute Überfahrt“ zu ermöglichen.Und wenn sie gut angekommen sind, können sie ja auch ein Auge oder zwei auf uns werfen.

Frage:
Inwiefern bist du von dieser Sichtweise beeinflusst? Was sind deine Ahnen für dich?

Es gibt auf dem Altar zwei Möglichkeiten mit Ahnen umzugehen. Die eine ist, dass die Ahnen immer dabei sind.
Die Römer haben es so gesehen (und die Anhänger*innen des Cultus Deorum Romanorum oder der Religio Romana sehen es noch heute so). In ihren Lararien wurden und werden neben den Laren und Hausgötter auch immer die Ahnen eingeladen und verehrt.
Manche Hexen machen es genauso. Auf dem Altar gibt es eine kleine Ecke für die Ahnen. Ein Symbol – ein Foto, ein Gegenstand, der ihnen gehörte, oder etwas ganz anderes, vielleicht Abstraktes – steht oder liegt ständig da. Zum einen ist dies Erinnerung daran nicht alleine zu sein, und zum anderen ein Platz für Verehrung, Bitten oder Dank. Die Ecke muss nicht groß sein.

Manche Hexen haben allerdings auch einen ganz eigenen Ahnenaltar, wo die Vorfahren für sich alleine verehrt werden. In Vietnam beispielsweise sind Ahnenaltäre allgegenwärtig. Dort ist der Bàn Thờ ein sehr hoher, hölzerner Tisch, auf dem Bilder der Ahnen, eine Räucherschale in der Mitte des Tisches, ein Gefäß mit Salz und eines mit trockenen Reis, ein kleines Porzellan-Service mit Wasser, zwei Kerzen, zwei Vasen für Blumen und eine Schale für Opfergaben drapiert werden. Auch im Santeria gibt es den Bóveda, den Ahnenaltar; hier ist ein Artikel dazu.

Frage:
Wie handhabst du das? Und warum?

Hier sind ein paar Ideen für Ahnenaltäre, die nicht „alltäglich“ sind.

Übung:
Stelle einen Ahnentopf her!
Ziehe nach Belieben einen Kreis und lade die Elemente und andere Wesenheiten, die dir passend erscheinen, ein. Nimm eine Schale mit Deckel und reinige sie entweder mit Salzwasser oder mit einer Räucherung. Danach fülle sie mit Heimaterde. Dieser Begriff ist etwas schwammig; ich denke, dass es Erde sein sollte, von dem Ort, an dem deine Eltern leben oder gelebt haben. Darauf lege Gegenstände, die für dich eine Verbindung zu deinen Ahnen darstellen, zum Beispiel Fotos, auf Zettel geschriebene Namen oder kleine Erbstücke. Dann lade deine Ahnen ein, im Topf, den du für sie bereitet hast, Quartier zu nehmen. Den „Kanal zur Anderswelt“ aktivierst du, indem du, wenn du Hilfe brauchst oder ihren Rat suchst, schreibe deine Wünsche auf einen Zettel oder spreche sie in den Ahnentopf. Wichtig ist, dass das Anliegen mit dem Schließen des Deckels “losgelassen wird und den Ahnen überantwortet wird. Und du solltest stets als Dank – oder einfach nur weil du deine Ahnen magst oder ehren willst – eine Opfergabe in den Ahnentopf legen, eine Räucherung verbrennen oder eine Kerze anzünden.

Übung:
Errichte eine Ahnengalerie!
Sammle Fotos von deinen Ahnen. Denk daran, dass das nicht nur deine Vorfahren der „Blutlinie“ sein müssen; es können auch geistige oder spirituelle Vorfahren sein. Ich zum Beispiel habe sehr oft Lessing bei meinen Ahnen dabei, weil sein Nathan der Weise mich als Teenager stark geprägt hat, was meine Meinung zu Religion anbelangt. Sie müssen nicht in Rahmen sein, vielleicht möchtest du auch eine Collage aus ihnen erstellen. Aber arrangiere sie schön und schaffe einen würdigen und schönen Platz für sie. So eine Ecke kann auch ganz offen in deiner Wohnung stehen, selbst wenn du dich nicht als Hexe outest …
Ziehe nach Belieben einen Kreis und lade die Elemente und andere Wesenheiten, die dir passend erscheinen, ein. Reinige den Platz und die Bilder mit Rauch oder Salzwasser und dann sprich ein paar Worte, um deine Ahnen einzuladen. Verabschiede dich und löse den Kreis. Erde dich gut!
Vielleicht magst du bei deiner Ahnengallerie eine Kerze aufstellen, die du entzündest, wenn du dort eine Andacht hältst, oder eine Vase mit Blumen, die du regelmässig erneuerst als Opfergabe.

Übung:
Errichte einen Ahnenbaum!
Sammle Fotos von deinen Ahnen, Gegenstände, die dich an sie erinnern, oder Symbole, die für dich eine Verbindung herstellen. Dinge aus Papier und andere feuchtigkeitsempfindliche Sachen solltest du laminieren oder auf eine andere Art vor Regen schützen. Es sei denn du möchtest, dass die Dinge mit der Zeit vergehen. Bringe Fäden an den Bildern und Gegenständen an, so dass du sie aufhängen kannst. Suche dir einen Baum – vielleicht möchtest du auf eine Konnotation achten: Eiben beispielsweise sind stark mit der Unterwelt assoziiert. Noch heute stehen sie oft auf Friedhöfen.
Ziehe nach Belieben einen Kreis und lade die Elemente und andere Wesenheiten, die dir passend erscheinen, ein. Schmücke den Baum mit den Bildern und Gegenständen und dann sprich ein paar Worte, um deine Ahnen einzuladen. Bete und meditiere. Nimm Verbindung auf. Verabschiede dich und löse den Kreis. Erde dich gut!

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Ein frohes Lammasfest

Euch allen ein wunderbares Lammasfest!

Möge eure Ernte reich sein und euch sicher durch den Winter bringen!
Möget ihr und eure Lieben nie Hunger leiden müssen!
Und möge die Liebe der Göttin euch und die euren warm und sicher halten!

Es war nun ein ganzes Jahr
Seit ich dich beim Tanze sah
Allzu oft in langer Nacht
Habe ich an dich gedacht

König Sommer führt den Tanz
Dem ich folg im Blütenkranz
Und so dreht sich unser Kreis
In der alltbekannten Weis`

Du lässt deine Raben zieh´n
Wenn die Felder golden steh´n
Und das helle lichte Rad
Dreht sich über Lughnasad

Bald schon wird das Rad sich dreh´n
Werden wilde Stürme weh´n
Mit Rauhgesang der Winter nah´n
So fängt der Kreis von Vorne an

Kommt und folgt uns in dem Reigen
Woll´n den großen Kreis beschreiten
Wenn die Felder golden steh`n
Werden wir uns wiederseh`n

Du lässt deine Raben zieh´n
Wenn die Felder golden steh´n
Und das helle lichte Rad
Dreht sich über Lughnasad

Mehr zu Faun gibt es hier.

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Neumondmeditation

Eine Lehrerin sagte einmal zu mir, das machtvollste Wesen auf dieser Welt sei eine Hexe, die sich in jeder Situation erden könne.
Aber nicht nur erden, auch den eigenen Schmerz zu heilen, einen klaren Kopf zu bekommen oder sich seiner Kraft gewahr zu sein, ist eine unglaublich mächtige Gabe.

Steck deine Hände in die Erde, um dich geerdet zu fühlen. Wate im Wasser, um emotional zu heilen. Fülle deine Lungen mit frischer Luft, um einen klaren Kopf zu bekommen. Halte dein Gesicht in die wärmende Sonne und verbinde dich mit diesem Feuer, um deine eigene immense Energie zu fühlen.
– Victoria Erickson

gefunden bei Wild Women Sisterhood

Frage:
Was tust du, um dich zu stärken? Was sind deine „kleinen“ Tricks?

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Vollmondmeditation

Es sind Sommerferien; die Kinder sind zuhause; ich komme zu nichts. Wir sind im Garten, spielen, essen Eis. Wir waren am Meer, haben Muscheln gesammelt und Burgen gebaut.
Meine Spiritualität liegt nicht brach, aber ich bin geerdet, sehr, sehr, sehr geerdet und habe keine Zeit für Ahnen, Altäre und so’n hochfliegendes Zeug. 😉 Ich muss jetzt Stachelbeeren naschen und in die Strohburg klettern, schaukeln und Anschwung geben und im Gras liegend den Wolken beim Fliegen zuschauen.

Mit anderen Worten: Ich mache erst mal eine Pause.

Frage:
Und wie geniesst du den Sommer?

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